Rezension " Für immer tot" von Berhard Aichner

„Für immer tot“

Tilda, die Stiefmutter von Max Broll, wird entführt und an einem unbekannten Ort lebendig begraben. Der einzige Kontakt zur Aussenwelt, ist ein Mobil-Telefon, welches zu Tilda gelegt wurde und dessen Pendant, vom Entführer in Max Broll’s Wohnung platziert wurde.
Tilda glaubt,  Leopold Wagner als Entführer erkannt zu haben. Diesen hatte Tilda Jahre zuvor hinter Gitter gebracht und vermutet einen Racheakt.
Doch Paul, Tilda’s Kollege bei der Polizei, berichtet das Leopold Wagner noch einsitzt, und es unmöglich gewesen sein könnte.
Da die Ortung des Handys von Tilda, ein sehr grosses Gebiet umfasst, entschliesst sich Max mit seinem besten Freund Baroni, zu dem Gefängnis in dem Leopold Wagner einsitzt, zu fahren, um Tilda’s und Pauls Aussagen zu prüfen. Denn er glaubt Tilda, im Gegensatz zur Polizei. Da Tilda berichtet das sie nur wenig zu trinken hat, und keine Nahrung, läuft die Zeit ab, um sie noch lebend zu finden.
 Max und Baroni ist fast jedes Mittel recht, sie müssen an Ihre Grenzen gehen,
doch das hat auch Konsequenzen.
Es geht um das Leben und den Tod, nicht nur von Tilda.

Dieser zweite Teil der Max Broll Reihe ist eine grandiose Steigerung, 
zu dem klasse Start der Reihe. Zu dem Schreibstil muss ich, da sich Bernhard Aichner hier treu bleibt, wohl nichts mehr schreiben. Ich mag diese einzigartige Schreibe.
Was ich für fast unmöglich gehalten habe, ist die enorme Wucht von Spannung, die in diesem Buch auf mich zukam. Als Krimi kann man es nicht bezeichnen, es ist ein hochgradiger Psycho-Thriller. Eine spannende Szene nach der anderen, Ereignisse überschlagen sich. Bedeutet, die rasante Story, plus dem Schreibstil von Bernhard Aichner, machen diesen Psycho-Thriller zu einem Formel 1 Buch, Vollgas am Limit. Das Wort Langeweile, ist hier in dieser Welt nicht vorgesehen. 
Die Geschichte zog mich in Ihrem Bann, ich fühlte alles mit, als hätte ich Max begleitet, nicht als Leser sondern als Protagonist. Und das alles, obwohl ich, als ich zu Beginn las worum es gehen wird, sehr skeptisch war. Denn ich habe schon einige Crime Serien und einen Film, mit ähnlicher Szenerie gesehen, in denen ein Mensch lebendig begraben wurde, und gefunden werden musste. Die waren alle mittelmässig bis schlecht. Doch schon nach einigen Seiten, war ich sehr überrascht und begeistert, was Bernhard Aichner hier wieder hinbekommen hat, eben anders zu schreiben, einzigartig. Obwohl ich schon einige Bücher von ihm gelesen habe, ist das Erlebnis immer wieder neu.

Dieses Buch ist spitze, der Hammer. Ich bin süchtig nach Max Broll und Baroni. Ich kann nur empfehlen, wenn man spannende Krimi’s und Thriller mit Tempo mag, diese Reihe unbedingt zu lesen. 

Bewertung:   
5 Sterne+

und nicht weniger, denn dieses Buch hat alles, was mir Spaß macht, plus den Überraschungsfaktor!

LG Euer Weltenwandler



  

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Rezension zu "Die Schöne und der Tod" von Bernhard Aichner

Titel: Die Schöne und der Tod - Max Broll-Reihe Teil 1

Autor: Bernhard Aichner

Erschienen: 11.04.2016 im btb-Verlag

Genre: Kriminalroman

 

Max Broll lebt als Totengräber in einem kleinen Dorf, in Österreich. Er arbeitet auf dem örtlichen Friedhof als Totengräber. Lebt ein beschauliches Leben und erfreut sich an Dingen, wie einer Sauna-Gruppe, die sich in der selbstgebauten Sauna entspannt. An einem gemütlichen Sonntag, bekommt er einen Anruf seiner Ex-Freundin, Emma, und wie so oft im Leben, ist das der Anfang allen Übels. ;) (Sorry der musste sein).

 

Die Schwester von Emma, Marga, hat sich durch einen Sprung aus einem Wohngebäude umgebracht. Max Broll soll schon einmal ein Grab ausheben, da Marga schon bald, in ihr Heimatdorf, von Wien überführt werden soll. Dieser macht sich an die Arbeit, und die Beerdigung findet statt, mit tragischen Szenen. 

 

Womit aber niemand gerechnet hat, das Max das Grab, tags drauf, noch einmal öffnen muss. Er hat beim Graben in diesem, seine Uhr verloren, uns muss feststellen, das Marga‹s Leiche über Nacht verschwunden ist. Die Kripo, bei der auch die Stiefmutter von Max,Tilda, arbeitet, wird eingeschaltet. Bald verschwindet auch der Gemeinde-Arbeiter Dennis, welcher Max beim Graben, immer zur Seite stand. 

 

Max macht sich auf die Suche, mit Hilfe seines besten Freundes im Dorf, Baroni, denn niemand stiehlt Max Broll eine Leiche, von seinem Friedhof! Auch wenn die Polizei ihm deutlich macht, dass er sich rauszuhalten hat. Max Broll lässt sich von niemanden aufhalten, der sture, sympathische Totengräber.

 

Das Cover ist klasse, der btb-Verlag und der zuständige Designer haben hier ganze Arbeit geleistet. Auch bei den folgenden Büchern, dieser Reihe ist der Stil sehr ähnlich und sehr gelungen. Für die Cover, schon einmal 5 extra Sterne.

 

Nun zum Schreibstil. Diese Reihe gibt es ja schon seit 2010, bedeutet, dieses Buch wurde lange vor den Beginn der »Blum-Trilogie« geschrieben, zumindest die ersten 3 Teile der Max Broll-Reihe. Ich selbst hatte bisher erst »Totenfrau« und »Totenhaus« mit Begeisterung, gelesen.

 

Beim Lesen erkannte ich den Schreibstil von Bernhard Aichner sofort wieder. Er war schon 2010 ein toller Autor, mit seinen ausdrucksvollen und kurzen Sätzen. Selbst, bei einzelnen Wörter wie »Sau« (als Beleidigung gemeint), die in Dialogen geschickt gesetzt sind, spürte ich darin die ganze Wut und Abscheu von Max Broll, gegenüber seines Gesprächspartners.

Das Buch enthält einen großen Teil von reinen Dialogen, die, mich sehr intensiv erreichten, weshalb ich die Gefühle der Protagonisten oft sehr intensiv nachempfinden konnte.

 

Bernhard Aichner versteht es, Figuren zu erschaffen, die einzigartig und mit starken Charakter dargestellt sind. Durch die Erzählweise werde diese ausführlich beschrieben. 

Es sind Personen, wie sie im realen Leben existieren, nur nicht so aalglatt, das sie austauschbar wären.

 

Einen Protagonisten wie Max Broll findet man nicht so leicht noch einmal in der Literatur. Er ist einzigartig, wie ein Odysseus von Homer, er stellt sich dem Leben, bleibt sich selbst treu, vertraut seinem Instinkt in seinem Kriminal-Abenteuern. Dieser Charakter hat den nötigen Wiedererkennungswert, um Leser zu begeistern und in deren Köpfen zu bleiben, diese zu begeistern.

 

In dem Buch sind sämtliche Gedanken, Wörter und Handlungen vorstellbar, also sehr real geschrieben. Die Protagonisten sind nicht perfekt, oder als Superhelden dargestellt. Der Verlauf der Handlung ist logisch und so spannend geschrieben das ich das Buch mit kleinen Pausen in einem Zug, durchgelesen habe. Der Spannungsbogen ist stimmig und stramm. Aber Achtung, dies ist kein Thriller! Ein Krimi lebt, meiner Meinung nach davon, dass die Handlung immer nah am Geschehen, dem Verbrechen, vollzogen wird. Die Ermittlung steht hier im Vordergrund. Und Max Broll ist ein schlauer, sympathischer, wenn auch sturer Brummbär, als Ermittler, mit privaten Momenten, aber doch mit dem Fall sehr beschäftigt. Eine tolle Balance wurde hier gefunden. 

 

Dieser Start der Max Broll Reihe ist ein sehr guter Start. Jetzt weiss der Leser über das Leben und die Umgebung von Max Broll ausführlich Bescheid. Der erste Fall ist abgeschlossen und man freut sich auf das nächste Buch der Reihe. Was mag da wohl kommen. Ein Vergnügen. 

 

Fazit, es hat sehr viel Spass gemacht, und ich freue mich auf den 2. Teil, der schon bereits neben mir liegt. Ich habe tatsächlich nichts vermisst, beim Lesen dieses modernen Krimi’s. Darum gibt es auch 5 Sterne, selbst wenn mir angekündigt wurde, das die weiteren Teile noch besser werden. Naja, dann gibt es bald eben hier auch + und ++ :)

 

Also nochmal 5 Sterne

 

Ich empfehle dieses Buch und die Reihe, eh jedem Fan der Blum-Trilogie.

Aber auch, wer Bernhard Aichner noch nicht kennt, sollte sich dieses Vergnügen nicht entgehen lassen.

 

Ich bedanke mich bei dem btb-Verlag der Randomhouse-Verlagsgruppe, für das 

Rezensionsexemplar.

 

Und ich bedanke mich bei Bernhard Aichner für die tollen Lesestunden.

 

 

LG Euer Weltenwandler

Leseprobe


Und hier ein Video zum Buch

Bernhard noch mit Haaren :)

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Rezension zu "Flavia de Luce-Mord im Gurkenbeet" von Alan Bradley

Autor: Alan Bradley

Titel: Flavia de Luce- Mord im Gurkenbeet, 1. Teil der Reihe

Erscheinungsdatum: 2009

Genre: Kriminalroman FSK ab 12 Jahre ;)

 

Flavia lebt mit ihrem Vater, 2 Schwestern, einer Köchin und einem Gärtner (wenn er gerade nicht Chauffeur ist), auf Buckshaw, dem Sitz ihrer Familie seit langer Zeit. Eines morgens, findet sie beim durchschreiten, vom Gurkenbeetes des Hauses, einen sterbenden Mann, der ihr nur ein einziges Wort, mit letzter Kraft sagt: »Vale«.

Die Polizei wird gerufen und übernimmt den Fall. (Denken diese). Denn Flavia, ist intelligent, vorwitzig und nicht zu stoppen. Sie macht sich ihre eigenen Gedanken und handelt zielstrebig, um herauszufinden, was wirklich passiert ist. Dabei ist die, Tatsache das sie eine kleine Giftmischerin ist, ihr eine große Hilfe. 

 

Dieses Buch mochte ich sehr, da ich britische Krimi’s schon immer liebte. Flavia ist eine Protagonistin von ca 11 Jahren, die mit ihren Worten und Handlungen, nicht nur die Personen im Buch erstaunt, sondern auch den Leser. Ich habe viel gelacht, der Humor ist typisch englisch und erfrischend. Der Schreibstil ist wirklich einfach und gut zu verstehen, die Sprache ist nicht kompliziert. Trotzdem ist es durchweg sehr spannend, da man nie weiss, was auf einem zukommt, was Lustiges oder eine spannende Wendung mit guten Cliffhängern. Flavia muss man einfach gern haben mit all ihren positiven und frechen Eigenschaften. 

 

Alan Bradley hat da eine tolle Reihe gestartet 2009, die Leser jeden Alters ab 12 begeistern kann. Besonders Liebhaber von Agatha Christie etc., kommen auf ihre Kosten. Denn Tee wird hier viel ausgeschenkt. Die Geschichte spielt in den 50ziger- Jahren, wird also nicht von zuviel technischen Mitteln wie Computern etc. belastet. Hier geht es einfach nur klassisch um den Mord, und die Ermittlungen dazu, mit menschlicher Natur. 

Ungereimtheiten habe ich nicht gefunden. Ich suche auch nie danach, analytisches Lesen, mag ich halt nicht. Es hätte schon offensichtlich sein müssen. Aber da gab es nichts. Denke, darauf konnte sich Alan Bradley auch sehr gut konzentrieren, da er sich ganz auf die Geschichte zum Fall konzentrierte ohne große Abschweifungen.

 

Dieses Buch hat mir viel Vergnügen bereitet, weshalb ich die weiteren 6 Teile auch lesen möchte. »Möge diese Reihe ewig sein, und sich vermehren« :)

 

Kurzer Satz aus dem Buch:

 

Flavia:« Vater schaute mich die gesetzlich vorgeschriebenen vier Sekunden über seinen Brillenrand an, ehe er sich wieder seinen klebrigen Kostbarkeiten widmete.«

 

Ich denke dieser Satz, ist ein gutes Beispiel für den tollen Humor in dem Buch.

 

Gerne gebe ich diesem Buch 4 Sterne.

 

Freue mich auf ein Wiederlesen mit Flavia.

 

 

Euer Weltenwandler

Leseprobe

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Rezension zu "Der Keller" von Minette Walters

 

Autor: Minette Walters

Verlag: Goldmann-Verlag

Erscheinungsdatum: Mai 2016

 

Muna hat seit langem nichts anderes mehr gesehen als die Räume in dem Haus der Familie, die sie als  Sklavin hält, ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt, sie benutzt und auch als Sündenbock hinstellt. Sie wird für vieles mit köperlicher Gewalt bestraft, ob sie etwas falsch gemacht hat oder halt nur ein Familienmitglied gerade schlechte Laune hat. Diese Familie hat Muna aus einem Kinderheim, unter Angaben falscher Tatsachen »gestohlen«. Yetunde, die Mutter und Ehefrau in dem Haushalt, gab sich als Schwester der verstobenen Mutter von Muna aus.

 

Dann verschwindet Abiola, der leibliche Sohn der Familie. Die Eltern kontaktieren die Polizei, die ins Haus kommt. Muna, die entgegen der Annahme der Familie, nicht dumm ist, ergreift ihre Chance, und ein Spiel um Leben und Tod beginnt.

 

Es ist das erste mal, das ich Minette Walters gelesen habe, zum einem wegen des Klappentextes und zum anderem aufgrund der Rezension von:

http://nisnis-buecherliebe.blogspot.de

 

Ich habe ca 6 Stunden durchgelesen, da ich wegen der ordentlichen Spannung und der Geschehnisse, die oft unerwartet passierten, gar nicht anders konnte. Der Schreibstil hat es mir da einfach gemacht. Nichts Kompliziertes, dass ich zweimal lesen musste, keine unlogischen Momente. Der Titel des Buches passt auch perfekt zur Handlung im Buch, was ja nicht immer der Fall ist, wie ich schon feststellen musste in der Vergangenheit.

 

Dieser Psychothriller ist wirklich für jeden Leser, der dieses Genre mag, ein toller »Quickie« mit seinem nur ca 200 Seiten. Die Psychospiele sind gut ausgearbeitet. Und auch mit der Psyche vom Leser wird hier gearbeitet. Wie das geschieht, solltet ihr selbst herrausfinden, denn das Vergnügen will ich niemanden nehmen, indem ich zuviel verrate.

 

Fazit, es ist ein sehr guter Psychothriller, knackig und erfrischend. Langweilen wird sich niemand, denn die lässt Minette Walters nicht aufkommen. Sie verzichtet auf unnötige Beschreibungen von »Blumenbeeten« ;), das eben alles kompakt macht.

 

Minette Walters steht ab sofort auf meiner Beobachtungsliste :)

Darum vergebe ich an diesen Psychothriller 4 Sterne!

 

Ich wünsche euch auch viel Vergnügen mit dem Buch

 

 

Euer Weltenwandler

Leseprobe

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Rezension "Die Falle" von Melanie Raabe

Autor: Melanie Raabe

Titel: Die Falle

 

Linda Conrads lebt zurückgezogen in ihrem Haus, das sie seit 11 Jahren nicht verlassen hat. Sie arbeitet als erfolgreiche Schriftstellerin und die einzigen menschlichen Kontakte, sind berufsbedingt oder ihre Angestellten im Haus. 

 

Als sie einen Nachrichtenbeitrag im Fernsehen schaut, erstarrt sie. Sie erkennt in dem Journalisten Victor Lenzen, den Mann, den sie kurz sah, als dieser damals vor 11 Jahren, aus Annas Wohnung, Lindas Schwester, floh. Anna wurde erstochen. 

 

Linda schmiedet einen Plan mit den Mitteln einer Autorin, um Victor Lenzen in ihr Haus zu locken, diesen zu überführen. Sie braucht endlich eine Antwort auf das »Warum«, denn all die Jahre quält Linda schon diese Frage.

 

Unter anderem schreibt sie Thriller »Blutschwestern«, in dem sie alle Geschehnisse von damals mit einbringt, obwohl »Thriller« nicht ihrem Genre entspricht. Parallel macht sie sich mit Verhörtechniken vertraut, alles in Erfahrung zu bringen, was es über Victor Lenzen zu wissen gibt. Die Falle wird platziert. 

 

Ein psychologisches Schachspiel beginnt, und Victor Lenzen, spielt nicht in einer Amateurliga. Es gleicht mehr dem Finale einer Meisterschaft von Großmeistern auf beiden Seiten.

 

 

Im Buch schreibt Melanie Raabe nicht nur ein Buch, sondern gleich 2 Thriller parallel, denn der oben genannte Thriller »Blutschwestern«, wird auch sehr spannend erzählt. Eine tolle Idee, die dafür sorgt, dass der Leser fast gar nicht zur Ruhe kommt. Die Spannung ist stets präsent. 

 

Die Mittel die Melanie Raabe einsetzt, sind sehr kreativ und unerwartet. Sie lässt den Leser Ereignisse als geschehen glauben und löst sie aber dann wieder auf. So verunsichert sie uns Leser, ähnlich wie Linda im Interview Victor Lenzen verunsichern möchte, mit der erlernten Verhörmethode eines Spezialisten, mit dem sie das trainierte.

Dafür setzt Melanie Raabe, Lindas Störung sehr gut ein. Das macht es sehr realistisch und hinterlässt den Leser mit Gänsehaut und leicht Verstörungen zurück. Diese Unsicherheit, in die der Leser rutscht, wirkt wie ein Katalysator für die Spannung. Meine Nerven waren fast zum Reißen gespannt und zusätzlich spielte Melanie Raabe darauf noch Flamenco. 

 

Dieses Buch hat eine tolle Sprache und Schreibe, ist aber keine leichte Kost, die man mal eben so konsumiert. Die Feinheiten und die kompakten Informationen, verlangen Konzentration beim Lesen, trotz der sehr guten Verständlichkeit. Und diese Aufmerksamkeit verdient der Thriller auch, hier soll man nicht einfach satt werden, sondern in allen Einzelheiten genießen und mitfühlen. Wer während und nach dem Lesen, bei unerwarteten Geräuschen nicht zusammenzuckt, hat das Buch nicht verstanden, denn es weckt Urängste in uns. Das Leben ist ein Tanz auf dem Seil, ohne Sicherheitsnetz.

 

Die ganze Handlung ist sehr intelligent und schlüssig geschrieben. Wenn ich mich mal fragte: »Wie jetzt?«, folgte schnell das »Aha!«. Dieser Thriller fordert Geist und Körper zugleich. 

 

Ich muss schreiben, dieser Thriller ist einfach der Wahnsinn, vom Inhalt und wie ich mich beim Lesen oft fühlte. Oft war es, als ob ich die totale Orientierung verlor, und in dieser Unsicherheit, setzt Melanie Raabe dann an, um mit meinen Gefühlen zu machen, was sie auch damit erreichen will. Das die Spannung einen unter die Decke jagt, weil man es kaum aushält. Man fühlt mit, und das ist für mich immer einer der wichtigsten Punkte, wie ich ein Buch bewerte. Auch das die Liebesgeschichte, die dieser Thriller beinhaltet, hauchzart, aber nicht störend beschrieben wird, empfand ich als angenehm. Mit der Kompaktheit, ist der Thriller eben auch rasant, Langeweile ist hier nirgendwo zu finden.

 

Dieser Thriller von Melanie Raabe wird dem Wort »Thrill« zu 100% gerecht. Es gibt nichts, das ich auch nur im Geringsten aussetzen könnte. Ich wundere mich nur, warum es mir nie von anderen Thriller Fans empfohlen wurde, denn es gehört zu den wenigen Meisterwerken, die ich in dem Genre gelesen habe. Hier stimmt einfach alles!

 

Jeder sollte diesen Thriller lesen, wenn man das Genre mag, denn sonst entgeht einem ein großes Werk! Ich komme aus dem Schwärmen gar nicht raus. Ich wünschte nur, dass ich mit Worten besser wäre, um diesem Buch gerecht zu werden. Aber ich denke, man versteht auch so, dass ich ab sofort ein Riesen Fan bin, und mich auf das neue Buch von Melanie Raabe freue, welches im Sommer 2016 erscheinen wird.

 

Also noch einmal: Dies ist ein Meisterwerk des Thrillers!

 

Meine Bewertung hier: 5 Sterne+ und nicht weniger!

 

Vielen Dank Melanie Raabe, dass du dieses Werk in einem Café in Köln-Ehrenfeld geschrieben hast, ;)

 

Vielen Dank der »Was liest du« Plattform, wo ich dieses Buch gewonnen habe und an der Leserunde teilgenommen habe zu diesem Buch.

 

Vielen Dank dem btb-Verlag und der Randomhouse-Verlagsgruppe, das sie dieses Rezensionsexemplar auf diesem Weg, zur Verfügung gestellt haben.

 

 

Euer Weltenwandler

 

Leseprobe


Trailer zum Buch

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Rezension zu "Locked in" von Holly Seddon

Titel: »Locked in«

Autor: Holly Seddon

Erscheinungsdatum: 14.03.2016

 

Alex Dale ist eine erfolgreiche Journalistin gewesen, bevor der Alkohol ihr Leben zerstörte. Sie verlor ihren Job bei der »Times«, ihren Lebensgefährten und ihr Kind. Sie recherchiert auf einer Wachkomastation als sie Amy Stevenson, dort liegend, erkennt. Amy wurde 15 Jahre zuvor als vermisst gemeldet, und schwer verletzt aufgefunden. Der Fall war landesweit in allen Nachrichten zu lesen. Die Umstände, die dazu führten, wurden nie ganz aufgeklärt. Alex entscheidet sich dazu, die Wahrheit zu ermitteln. Dazu muss sie auch ihren Ex kontaktieren, der bei der Polizei arbeitet, um an Informationen zu kommen. Dessen Begeisterung hält sich zunächst in Grenzen darüber. Gleichzeitig muss sie ihre Alkoholsucht, in den Griff bekommen. Denn sonst bleibt ihr nicht mehr viel Zeit zu Leben.

Jacob besucht Amy regelmäßig, er hat sich als »Ehrenamtlicher« im Krankenhaus verpflichtet, sich zu den verschiedenen Wachkomapatienten zu setzen, mit ihnen zu reden, auch wenn diese nur dort liegen, als würden sie einen ewigen Schlaf, schlafen. Aber sein Hauptinteresse gilt eigentlich nur Amy.  

Amy scheint nicht bei Bewusstsein zu sein, scheint! Gefangen in ihrem gelähmten Körper, ist sie es doch, wenn auch mit ganz anderen Zeitgefühl, und die Frage stellt sich, wird sie mit den Aussenstehenden eines Tages kommunizieren können!?

Auf der Station, lernen sich Alex und Jacob schließlich kennen, und Jacobs Rolle bringt Alex letztendlich auf einen Weg, der zur Lösung führen könnte.

 

Holly Seddon schafft es mit interessanten parallelen Handlungssträngen, verschiedene Spannungsbögen, im großen Ganzem, zu spannen. Keiner davon ist lasch und die Abfolge ist zeitlich auch gut gesetzt. Für mich ist es immer wichtig, das der Autor nicht zu viel ausschmückt, um ein Buch nicht langatmig zu machen, die Dosis entscheidet. Holly Seddon hat hier gute Arbeit geleistet, ich wurde in die Geschichte gezogen, und konnte es von Anfang bis zum Ende flüssig durchlesen.

 

Sehr gut empfand ich auch die Sprache, die hier verwendet wird, sicher nicht zu anspruchsvoll, aber zweckmäßig einfach und verständlich. Es ist ein Buch, das halt von der Geschichte lebt. Die Handlung ist logisch, mir ist kein Widerspruch in sich, aufgefallen. 

 

Tatsächlich erinnert mich die Geschichte vom Geschehen und Ablauf her an »Der namenlose Tag« von Friedrich Ani. Beide Hauptakteure, beschäftigen sich mit einem Fall in der langen Vergangenheit, und müssen sich gleichzeitig mit ihren persöhnlichen »Geistern« auseinandersetzen. Wobei Ani sicherlich die schönere Sprache und Schreibe hat. Trotzdem ist es Holly Seddon auch gut gelungen.

 

Das Buch ist wirklich gut gelungen und war jede Minute wert, die ich mit ihm verbrachte, auch wenn es mir am Schluss schwerfiel, was aber daran lag, da meine Mutter in dieser Zeit verstarb. Da sie zunächst einen Schlaganfall hatte, und dann auch teilweise verwirrt wirkte, konnte ich mir auch nicht sicher sein, ob meine Mutter wirklich bei uns war mit ihrem Geist. Da kamen schon Parallelen zum Vorschein. Da meine Mutter am Samstag gestorben ist, werde ich das leider nicht mehr erfahren. Zumindest hat sie, nach Aussagen der Ärzte nicht gelitten. 

Das Buch wirkte halt nicht künstlich dramatisiert, ob Wach-Komapatienten, tatsächlich dieses Bewusstsein haben, wie es über Amy geschrieben ist, weiss ich nicht. Ich hoffe das Holly Seddon, hier gut recherchiert hat. Es wirkte im Gesamten alles, als könnte sich die Geschichte auch im wahren Leben abspielen. 

 

 

 Mein Fazit zum Buch:

 

Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen. Da es eher eine Mischung von allgemeinen Roman und Kriminalroman ist, hat es sicher eine große Zielgruppe, und wird vielen Menschen auch zusagen.

 

Meine Bewertung: 4 Sterne von 5 möglichen, bedeutet sehr gut. 5 bekommen bei mir ja nur noch grandiose Werke ;)

 

Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit und das ihr meine Rezensionen lest.

 

 

LG euer Weltenwandler


Trailer zum Buch


Leseprobe

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Neuerwerb: "Neuntöter" von Ule Hansen

Beschreibung:

Vor Menschen hat sie Angst. Serienmörder versteht sie.

Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen.

Quelle: www.randomhouse.de

 

 

Leseprobe


Trailer zum Buch

Lesung des Autorenduos zum Buch

Autor

Ule Hansen (Autor)

Ule Hansen ist das Pseudonym eines Berliner Autorenduos. Astrid Ule ist zudem Lektorin, Eric T. Hansen freier Journalist. Gemeinsam haben Sie bereits mehrere Dreh- und Sachbücher verfasst. Sie teilen eine Leidenschaft für nächtliche Gespräche bei gutem Whisky, exzentrische Halloweenpartys und ziellose Streifzüge durch die vergessenen Ecken der Stadt. NEUNTÖTER ist ihr erster Thriller.

 

Quelle: www.randomhouse.de

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Krimitipps-März 2016 von WDR 1-"Deutschi Crime" ein neues Schlagwort in der Buchszene, wie ich schon schrieb, deutschsprachige Autoren rocken!

Hier geht es zum Artikel auf der Seite von WDR 1.

Auf dieser findet ihr auch die zugehörige Radio-Sendung, in der Buchempfehlungen ausgesprochen werden, unter anderem, natürlich, um den Thriller "Endgültig" von Andreas Pflüger.

 

Einfach auf das Foto klicken, es ist mit dem Artikel verlinkt!

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Neuerwerb: "Der namenlose Tag" von Friedrich Ani

Genre: Thriller

Kommissar Franck: der unkonventionelle Ermittler der neuen Reihe von Friedrich Ani
Inhalt

Kriminalhauptkommissar Jakob Franck ist seit zwei Monaten im Ruhestand und glaubt nun, ein Leben jenseits der Toten beginnen zu können. Vor zwanzig Jahren hatte er sieben Stunden, ohne ein Wort zu sagen, der Mutter einer toten Siebzehnjährigen beigestanden.
Jetzt wird der Kommissar von dieser Konstellation eingeholt: Ludwig Winther tritt mit ihm in Kontakt; er ist der Vater des jungen Mädchens und Ehemann jener Frau, der Franck so viel Aufmerksamkeit widmete.
Zwanzig Jahre sind vergangen, und der Vater glaubt noch immer nicht an den – laut polizeilichem Untersuchungsergebnis eindeutig feststehenden – Selbstmord der Tochter durch Erhängen: Seiner Meinung nach kann es sich nur um Mord handeln.
Ex-Kommissar Jakob Franck macht sich also daran, die näheren Umstände ihres Todes aufzuklären, »einen toten Fall zum Leben zu erwecken«. Jakob Franck folgt dabei seiner ureigenen Methode, der »Gedankenfühligkeit«:.Diese ist unnachahmlich und unübertroffen bei der Lösung der kompliziertesten und überraschendsten Fälle.
Mit diesem Roman startet eine Reihe um Ex-Kommissar Jakob Franck. Friedrich Ani und seine Kunst der Konstruktion gewöhnlich-außergewöhnlicher Kriminalistikrätsel; Friedrich Ani und seine Sprache, die vom Tod auf das Leben melancholisch gelöste Perspektiven wirft - Friedrich Ani und seine Kunst erreichen in seinem neuen Roman unvorhersehbare Dimensionen.

Quelle: www.suhrkamp.de

Rezension von mir folgt.

Rezension zu "Endgültig" von Andreas Pflüger

Autor: Andreas Pflüger

Titel: »Endgültig«

Genre: Thriller

Erscheinungsdatum: März 2016

Verlag: Suhrkamp

 

 

Das Buch beginnt mit dem Prolog, in dem beschrieben wird, wie Jenny Aaron, die Hauptprotagonistin in dem Buch, Polizistin einer Elite-Einheit, bei der Flucht von einem missglückten Einsatz in Barcelona schwer, durch einen Kopfschuß durch ihren Verfolger, verletzt wird. Diese Kopfverletzung führt zu ihrer Erblindung. 

 

Fünf Jahre später, ist die blinde Jenny Aaron Verhörspezialistin und Fallanalytikerin beim BKA, und wird von ihren ehemaligen Berliner Kollegen um Hilfe in einem Fall gebeten. Ein Inhaftierter Gefangener, Reinhold Boenisch, mit dem Jenny, in der Vergangenheit, schon ihre Erfahrungen machen musste, scheint die Psychologin Melanie Breuer, getötet zu haben und verlangt nur mit ihr zu sprechen.

Nach dem Verhör von einem Mitgefangenen und Boenisch selbst, ist sich Jenny aber sicher, das es dieser nicht gewesen sein kann. Es stellt sich heraus, das dieser Mord eine Verbindung mit dem Einsatz in Barcelona hat. Jenny selbst rückt in den Fokus, sie selbst scheint der Grund für den Mord zu sein und ist das Ziel des wahren Verursachers der Vorkommnisse. Zusammen mit ihren ehemaligen Kollegen der Elite-Einheit, ermittelt sie und kommt während dessen ihren Gegenspieler sehr nahe. Nicht nur weil sie ihn verantwortlich machen will, für den Mord an der Psychologin, sondern weil er ihr  die Antwort geben könnte, auf eine Frage, die Jenny schon seit Barcelona quält. 

 

Dieser Thriller spielt hauptsächlich innerhalb von nur 36 Stunden, mit einigen Rückblendungen zu verschiedenen Hauptprotagonisten. Das Buch wirkt, von Beginn an, sehr gut recherchiert. Ich erfuhr so einige interessante Details, die ich noch gar nicht kannte über die Wahrnehmung und Orientierung von blinden Menschen. Während des Lesens, erschien es mir so ungewöhnlich, das ich mir vornahm, den Autoren zu fragen, ob es auf Tatsachen beruht. Am Ende des Buches in der Danksagung, wurden meine Fragen dazu aber hinfällig, dort sind die Informationen dazu, geschrieben.

 

Der Schreibstil von Andreas Pflüger ist einmalig, er schreibt sehr kompakt und doch sehr ausführlich, auf so kleinem Raum, das ich es nur mit einer »Zip-Datei« vergleichen kann. Des Lesers Hirn ist praktisch der Konverter. Unnötige Sätze gibt es in diesem Buch nicht. Er schreibt mit einer Präzision, die seiner Protagonisten würdig ist (unter anderem kommen auch Scharfschützen darin vor, oder es wird davon gesprochen). 

Er trifft halt zielsicher des Lesers Hirn, alle Synapsen klammern sich an jedes Wort und stehen stramm vor gnadenloser Spannung. Denn Andreas Pflüger begnügt sich nicht nur mit einem Spannungsbogen, er erzeugt noch kleine temporäre Spannungsbögen dazu. Man kann auch einfach sagen, hier versteht jemand was »Thriller« wirklich bedeutet und vollführt es in Vollendung. 

 

Die Sprache ist sehr gut verständlich, ich hatte keine Mühe der Handlung zu folgen. Nie musste ich einen Satz zweimal lesen, um etwas zu verstehen. Also auch ein Arbeiterkind wie ich, kommt mit diesem leicht poetischen und ausgefeilten Buch sehr gut zurecht. Die Handlung erschien mir in allen Abschnitten logisch, mir sind keine Widersprüche aufgefallen. Nur einen Rechtschreibfehler, vielleicht auch zwei, fielen mir auf (Grüße an den Verlag, Nachricht mit Fotos ist raus;) ), das finde ich aber nicht schlimm, mache ich doch bestimmt hier in der Rezension bestimmt wieder selbst genug.

 

Fazit:

 

Ich selbst kann die Superlativen auf Büchern nicht mehr sehen, denn demnach ist jedes Buch irgendwie das genialste, seiner Art. Aber hier muss es geschrieben stehen.

»Endgültig« ist einer der besten, wenn nicht sogar beste Thriller den ich je gelesen habe. Er ist Weltklasse, wenn ich ihn mit internationalen Werken in dem Genre vergleiche. Ich wollte nicht, dass er aufhört, wollte diese Delikatesse noch länger erfahren/ kosten dürfen. Ich könnte immer weiter schreiben, aber ihr sollt ja noch Zeit haben, euch schleunigst, das Buch zu besorgen und es selbst zu lesen.

 

Diesen »Thriller« hat mir mein Buchhändler, Klaus Bittner, in Köln, empfohlen, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Diese wunderbaren Stunden mit dem Buch möchte ich nie mehr missen müssen.

 

Das ist es, wie man ein »Thriller« schreiben muss.

 

5 Sterne+ werden sicher niemanden wundern nach dieser Rezension.

 

Kauft euch das Buch, wenn ihr Fans von guten »Thrillern« seid, die nicht nur von alkoholkranken, oder in Rente befindlichen, Ermittlern seid, a la Skandinavien.

 

Deutsche Autoren rocken, und ich werde mir in nächster Zeit einige mehr davon reinziehen, bis die Großhirnrinde feuer fängt.

 

Euer Weltenwandler

 

 

Trailer zum Buch

Lesung vom Autor zum Buch

Leseprobe zum Buch

Andreas Pflüger wurde im Oktober 1957 in Thüringen geboren. Kurz nach seiner Geburt siedelte die Familie ins Saarland über. Pflüger wuchs in Saarbrücken auf und lebt seit langem in Berlin.

Erste Prosa- und Lyrikarbeiten wurden ab 1982 in Zeitschriften veröffentlicht. 1987 gründete er gemeinsam mit Stefan Warmuth die »Comédie Berlin«. Es entstanden Theater-, Revue- und Musicalproduktionen, die deutschlandweit gespielt wurden, zum Beispiel im Berliner Grips-Theater, der Oper im Revier Gelsenkirchen und dem Packhaus-Theater Bremen. Auch schrieb Pflüger in diesen Jahren zahlreiche Hörspiele (u.a. »In der Nacht sind alle Taxen grau«, »Tourist Berlin«, »Das Bouillabaisse-Komplott«, »Hannah – oder der lange Abschied vom kurzen Glück«). Theaterarbeiten kamen dazu, etwa das Zweipersonen-Stück »Herrengold«, das mit Günter Lamprecht und Claudia Amm im Berliner Renaissance Theater uraufgeführt wurde. In der Folgezeit inszenierte Pflüger zwei Auschwitz-Dokumentarfilme (»Fünf Jahre – ein Leben«, »Mein großer Bruder«), schrieb Varieté-Shows für den Berliner »Wintergarten« – und vor allem Drehbücher in allen Genres, darunter bis heute vierundzwanzig »Tatorte« und den preisgekrönten TV-Zweiteiler »Operation Rubikon«. Außerdem zeichnete er mitverantwortlich für die mehrfach ausgezeichneten Werke »Der neunte Tag« und »Strajk«, beide in der Regie von Volker Schlöndorff. Ende 2004 erschien sein Politthriller »Operation Rubikon« im Herbig-Verlag. Der Roman erzählt auf achthundert Seiten die Geschichte einer Unterwanderung der Bundesrepublik durch das Organisierte Verbrechen. Die Taschenbuchausgabe erschien bei Rowohlt. Seit 2012 schreibt Pflüger zusammen mit Co-Autor Murmel Clausen den »Tatort Weimar«. Die zweite Episode »Der Irre Iwan« wurde für den Grimme-Preis nominiert.

Sein neuer Roman »Endgültig« wurde bei Suhrkamp veröffentlicht, das Hörbuch ungekürzt bei Random House Audio; Nina Kunzendorf liest. Pflüger schreibt an der Fortsetzung.

Quelle: http://andreaspflueger.de

Rezension zu "Ich vermisse dich" von Harlan Coben

 

 

 

Klappentext: Kat Donovan, Detective bei der New Yorker Kriminalpolizei, ist überzeugter Single, seit sich einst ihre große Liebe einfach aus dem Staub machte. Jetzt, 18 Jahre später, starrt sie fassungslos in die Augen desselben Mannes – auf dem Profilbild einer Dating-Website. Noch während sie überlegt, ob sie ihn kontaktieren soll, wird der Mann auf dem Foto zum Verdächtigen in einem Mordfall – und Kats Ermittlungen führen tief in ihre eigene schmerzhafte Vergangenheit. Währenddessen belauert ein Mörder aus der Ferne jeden einzelnen von Kats Schritten. Denn ihre Nachforschungen drohen einen sorgfältig ausgeklügelten Plan zu stören. Einen Plan, der mit den Sehnsüchten und Hoffnungen einsamer Herzen spielt, bei dem es um viel Geld geht – und der schon so viele Menschenleben gekostet hat, dass es auf eins mehr nicht ankommt …

 

Ich war auf das Buch gespannt und sollte nicht entäuscht werden. Harlan Coben’s Einführung in die Story, die Darstellung der einzelnen Personen, deren Beziehung zueinander, ist genau, ohne zuviel zu verraten. Womit er unmittelbar beginnt Spannung aufzubauen. Die Neugier wird sofort geweckt, man möchte nicht aufhören zu lesen. 

Er wechselt in angenehmer Weise die Schauplätze. Mit scheint Harlan Coben verknüpft gerne Schauplätze in der Großstadt mit denen auf dem Land in seinen Büchern. Das gefällt mir persöhnlich, bringt es doch Abwechslung mit sich, der Geist wird ermuntert, sich mehr Umgebungen vorzustellen. Ich bin kein Fan von Geschichten, die in einen  beschränkten Raum spielen. 

 

Beim lesen fieberte und fühlte ich mit, in angenehmer und unangenehmer Weise. Harlan Coben schafft es, schockierende Momente zu erzeugen, ohne ekelig werden zu müssen. Er beschreibt alles, wie es ist, und verzichtet auf Superlativen und Effekthascherrei. Nichts wirkte erzwungen konstruiert oder unlogisch. Der Schreibstil, die Erzählweise ist angenehm zu lesen. Deshalb, habe ich es wohl rasant durchgelesen. Es gab Momente, da dachte ich, es könnte gut eine Vorlage für eine typische amerikanische Crime-Serie Serie im TV sein. Dies finde ich aber nicht negativ, denn diese mag ich auch. 

 

Dieses Buch mag ich , obwohl »Ermittler-Thriller« nicht zu meinen Favoriten gehören. Liegt wohl daran, das Kat Donovan, keine Alkoholprobleme hat, nicht in Rente ist, wie es allzuoft im Einheitsbrei der 08/15 Thrillern, zu finden ist.Es handelt sich um eine abgeschlossene Story, von vorne bis hinten rund, mit straffen Spannungsbogen und logischer Auflösung.

 

Ich kann diesen Thriller zu 100% empfehlen, da man bei Harlan Coben nicht das Gefühl hat, er würde den Leser nicht ernst nehmen. Jede Situation ist vorstellbar in der Realität, darauf kommt es mir an.

 

Gerne gebe ich für dem Buch 4 Sterne, da ich zufrieden bin mit dem Buch. Keine 5 Sterne, da Harlan Coben es noch besser kann, und es muss Platz nach oben bleiben.

 

 

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Aktuelle Empfehlung " Endgültig" von Andreas Pflügler

Inhalt

In ihrem ersten Leben war Jenny Aaron Mitglied einer international operierenden Elitetruppe der Polizei – hochintelligent, kampferprobt, effektiv. In ihrem zweiten ist sie Verhörspezialistin und Fallanalytikerin beim BKA. Sie spürt das Verborgene und versteht es, zwischen den Worten zu tasten – denn seit einem misslungenen Einsatz in Barcelona ist Aaron blind. Die damaligen Ereignisse haben sie traumatisiert. Doch es war nicht der schlimmste Tag ihres Lebens. Der schlimmste Tag ihres Lebens ist heute. 

Fünf Jahre nach Barcelona erhält Aaron einen Anruf: Die früheren Berliner Kollegen bitten sie um ihre Mithilfe. Reinhold Boenisch, ein zu lebenslänglich verurteilter Frauenmörder, gegen den Aaron als junge Polizistin ermittelte, hat im Gefängnis eine Psychologin getötet. Sie entschließt sich, den Fall anzunehmen und sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Doch Boenisch ist nur der Anfang, eine Schachfigur in einem Komplott. Aaron wird erkennen, dass ihr bisheriges Leben eine einzige Vorbereitung auf die folgenden sechsunddreißig Stunden war. Um dieses Leben wird sie kämpfen müssen wie nie zuvor.

Andreas Pflüger stellt nicht nur die Wahrnehmung auf den Kopf, indem er die Welt konsequent und mit großer atmosphärischer Dichte aus der Perspektive einer Blinden beschreibt. Er dreht auch virtuos an der Spannungsschraube, spielt mit den Erwartungen des Lesers, zieht ihn in einen Sog. Unentrinnbar, sprachmächtig, adrenalingeladen.

Vorschau Leserunde Ende April

Hiermit möchte ich euch zu dieser Leserunde einladen.

Es wird auch wieder ein Buch, der darauf folgenden Leserunde zu gewinnen sein.

Aber verraten wird es erst im April, welches das sein wird.

LG Euer Weltenwandler
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Neu eingezogen

Rezension zu Sabaa Tahir's "Elias & Laia"

Rezension zu "Elias und Laia" von Sabaa Tahir

Wie der Titel schon sagt, handelt es sich hier um eine Geschichte von 2 Personen. Zum einem haben wir da Laia, die zu den, von dem "Martialen" des Imperiums unterdrückten, Volk der Kundigen gehört. Sie muss miterleben wie ihr Grossvater und Grossmutter, von einem sogenannten Wächter des Imperiums, einer Maske, umgebracht werden, als dieser mit seinen Gehilfen, Laia's Bruder Darin gefangen nimmt, da diesem vorgeworfen wird, Gesetze gebrochen zu haben und mit dem "Widerstand" zusammenzuarbeiten. Laia kann fliehen, und macht sich Vorwürfe, keinen Mut aufgebracht zu haben, und ihren Bruder verteidigt zu haben. Um Darin zu helfen, sucht sie in den unterirdische Katakomben ihrer Stadt nach dem Widerstand, um diesen zu Hilfe  bitten, ihren Bruder wieder zu befreien. Als sie diesen schliesslich findet, muss sie sich auf einen lebensgefährlichen Deal einlassen, nämlich als Spionin, sich als Sklavin bei der Kommandantin von Schwarzkliff, der Schule in der die "Masken" Wächter des Imperiums, ausgebildet werden, einschleusen zu lassen. Von dort aus soll sie Informationen an den Widerstand liefern.

Elias gehört zu dem Volk der Martialen, Volk des Imperiums. Er ist der Sohn der Kommandantin von Schwarzkliff, und Absolvent der Schule der Masken, Schwarzkliff, wo er kurz vor dem Abschluss steht. Er möchte aber eigentlich nicht als Maske leben und hat geplant kurz vor den Prüfungen zu desertieren. Als ein Augure,ein magisches Wesen ihm erklärt, das er seine Freiheit nur erlangen kann, indem er die Prüfungen besteht und eine Prophezeiung erfüllt, entschliesst er sich darauf einzulassen. 

Beide stellen sich ihren Schicksal, und begegnen sich schliesslich in Schwarzkliff, wo sich ihre beiden Wege dann zu einem gemeinsamen vereint. 

Die Geschichte wird abwechselnd aus Laias und Elias Sicht erzählt. Ich fühlte mich beim lesen an "Tausend und eine Nacht"-Märchen erinnert. Was nicht nur an der Handlung und der beschriebenen Welt, in der sich die Protagonisten befinden, liegt. Der Erzählstil von Sabaa Tahir gibt einem das Gefühl, einer sehr alte Geschichte von einem sehr alten und weisen Menschen, erzählt zu bekommen. Hier ist alles enthalten, was eine spannende Geschichte braucht, ein wenig "Romeo und Julia", "Star Wars", "Aladin" und viele mehr. Den Vergleich mit dem Büchern von GG Martin's "Das Lied von Eis und Feuer" kann ich noch nicht nachvollziehen. Die Geschichte hat sehr brutale Szenen, deswegen ist es ein "Young Adult" aber kein "Games of Thrones" Abklatsch. 

Ich finde Sabaa Tahir hat einen tollen eigenen Schreibstil der sehr flüssig und knackig ist. Der Spannungsbogen ist im gesamten Buch schön stramm, so das man das Buch eigentlich nicht aus der Hand legen möchte. Die Cliffhanger, wenn von Laia zu Elias Sicht, oder umgekehrt, sind zeitlich gut und klug gesetzt, das erzeugt Spannung. Wenn es so funktioniert wie hier, dann muss man das nächste Kapitel lesen, man kann nicht anders, man befindet sich dann in dem Zustand, den Büchersüchtige brauchen, eben im Leserausch.

Das Buch ist ist der erste Teil einer Reihe. Es wär schon Informativ gewesen, wenn der Leser darüber ausdrücklich aufmerksam gemacht worden wäre, bevor er sich entscheidet es zu kaufen. Das gilt aber im allgemeinen für viele Bücherreihen und Verlage. So oft fragen wir Leser uns: "Ist das jetzt ne Reihe?". Da könnten alle Verlage mal dran arbeiten.
Aber da kann ja Sabaa Tahir nichts für, darum ist das nicht von Belang für meine Meinung zum Buch selbst. Soll nur mal ein Hinweis sein ;)

"Elias & Laia" ist ein tolles Buch, gerade jetzt in der Winterkuschelzeit, für alle die Märchen, Sagen, Magie und spannende Abenteuer lesen. Auch wenn es ein "Young Adult" ist, ist es für Erwachsene jeden Alters. Es führt uns in eine andere Welt und berührt, erreicht das Herz, die Gefühle des Leser's.

Wenn ich jetzt darüber nachdenke, ob es einen Grund gibt, um einen Stern abzuziehen, fällt mir keiner ein. Im Gegenteil, ich kann es nicht erwarten, den nächsten Teil zu lesen, den es leider noch nicht gibt. Also begebe ich mich in die Wartezeit und tröste mich mit anderen Büchern.

Also Fazit: Absolute Leseempfehlung und 5 Voll verdiente Sterne
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Rezension zu "Opfer und Täter" von Uwe Alexi

UKV-Verlag

Klappentext: 

       Der Albtraum sämtlicher Eltern und Lehrer ist Wirklichkeit geworden: 

         Auf einer Klassenfahrt verschwinden die beiden fünfzehnjährigen Schüler Ronnie und Jason. Den verwöhnten Millionärssohn Ronnie findet man nach einer aufwendigen Suchaktion mit einem Kopfschuss in einer Blutlache in der Villa seiner Eltern am Wörthersee. Jason, der aus weniger gut betuchtem Hause stammt, bleibt verschwunden. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln und gibt die Suche schließlich auf. Drei Jahre später werden dem Journalisten Armin Anders Bilder zugespielt, die Jason auf einer Yacht zeigen könnten. Sind die Bilder echt oder geschickte Fälschungen? Kann es wirklich sein, dass Jason nach drei Jahren noch lebt? Kurze Zeit später wird Jasons Mutter Daniela entführt, brutal gefoltert und nahezu unbekleidet nachts bei einem beliebten Ausflugsziel ausgesetzt. Ein Zusammenhang mit dem Verschwinden ihres Sohnes ist nicht ersichtlich. Weiß Daniela mehr, als sie zugibt? Kann ihr Bruder Armin Anders den Fall aufklären, obwohl jemand Katz und Maus mit ihm zu spielen scheint? Welche Rolle spielen Ronnies Eltern und der geheimnisvolle Milliardär Brain, der eine eigene Privatarmee unterhält und für den keine Gesetze zu gelten scheinen. Wer ist in dem perfiden Spiel Opfer und wer Täter?

Ich durfte für das Buch als Testleser fungieren, wofür ich mich bei Uwe Alexi, für das Vertrauen bedanken möchte.
 
Zum Cover:
Ich bin begeistert von dem Cover, denn würde ich es in einer Buchhandlung sehen, müsste ich das Buch in die Hand nehmen, und reinlesen. Es hat macht meiner Meinung nach, einen sehr professionellen Eindruck.

Ich begann also eines Abends mit dem Lesen, und dachte mir, das ich vielleicht 2-3 Tage bis zum Ende brauchen würde.
DENKSTE!!!

Aufgrund des absoluten flüssigen Schreibstils, toller, harmonischer, Übergänge von einer Szene in die nächste und absolut gut nachvollziehbaren Zeitsprünge, verlor ich mich in der Handlung.
Der Anfang, machte mich erst ein wenig skeptisch, aber dann ging es los, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und beendete es noch in der selben Nacht. Ausser der Pausen für menschliche Bedürfnisse, gab es nicht eine Unterbrechung.

Von dem Erzählstil und der Sprache fühlte ich mich schon ein wenig an grosse Autoren wie Harlan Coben erinnert, und das ist kein Scherz.
Langatmigkeit und Langeweile sucht man hier vergebens, stattdessen gibt es knackige Spannung, Überraschungen und auch sehr heftige Krasse Szenen, eben das was man von einen sehr guten Thriller erwartet.

Die Protagonisten sind alle sehr gut beschrieben und man kann sich gut in sie hineinversetzen, Gedanken, Worte und Handlungen nachvollziehen. 

Motive der Protagonisten sind rein menschlich und nicht zu weit hergeholt, alles in dem Thriller könnte vielen von uns auch so passieren und bei den Gedanken, bekam ich während des Lesens öfter Gänsehaut. Diese Nähe der Thriller von Uwe Alexi zur Realität unseres Lebens, ist was mich fasziniert. Uwe Alexi braucht keine Versoffenen, in Rente geschickte oder in sich in anderen Lebenskrisen befindenden Ermittler um Thriller zu schreiben. Der Bruder von Daniela, der Journalist Armin Anders, der sich auf die Suche macht, nach dem angeblich verschollenen Jason, ist erfrischend normal, und einfach gut in seinem Job, und als Person für den Leser glaubwürdig.

Ich sollte nach dem Lesen, Uwe Alexi ein Feedback schreiben, wie üblich so als Testleser, um konstruktiv Verbesserungsvorschläge zu machen, auf Fehler hinweisen etc.Ich habe ihm nur schreiben können das es mir leid tut, ich aber den Thriller so wie er ist, einfach sehr gut finde, das ich nicht eine Sache darin verändern würde. Ich denke damit ist auch alles gesagt. 

Wer auf Thriller steht, wird mit dem Buch seine Freude haben. Ich vergebe für diesen Thriller gerne 5 Sterne, weil "Niemand wird etwas vermissen" ;)




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Gewinnspiel 

Liebe Leser,


dieses Gewinnspiel läuft in der Gruppe Bücher-Lesen-Austasuchen, schaut doch rein wenn ihr mitmachen wollt! :)



Hallo liebe Gruppenmitglieder,


wir Admins wollen die Gruppe ein bisschen mit aktivem Leben füllen, deswegen gibt es jetzt ein exklusives Gewinnspiel nur für euch „smile“-Emoticon Zu gewinnen gibt es, von Agatha Christie die Gesammelten Werke , siehe Foto (von Peter gesponsert, danke. :)


Damit das Ganze interessant wird und auch die Beschäftigung mit Büchern erfordert, müsst ihr eine Aufgabe lösen um teilnehmen zu können:


1. Lest ein Romandebüt eurer Wahl

2. Stellt das Buch und den Autor in einem neuen Post vor

3. Bringt Links zum Buch, zum Autor mit unter

4. Keine Teilnahmebedingung, aber schön: Ladet möglichst viele Menschen in diese Gruppe ein, damit sie lebendig wird. Natürlich können auch neue Mitglieder am Gewinnspiel teilnehmen. 

5. Das Gewinnspiel endet am 30.11.15


Das war es auch schon, wir freuen uns auf viele neue Geschichten und buchige Informationen.


Das Gewinnspiel steht im keinem Zusammenhang mit Facebook.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Link zur Gruppe: https://www.facebook.com/groups/1618224671724923/

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Ich lese zur Zeit von Sabaa Tahir

ELIAS & LAIA - DIE HERRSCHAFT DER MASKEN

ÜBERSETZT VON BARBARA IMGRUND  

Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.

Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ...
 
Eine mitreißende Geschichte, in der es buchstäblich um Leben und Tod geht.

Quelle: Bastei Lübbe AG

AUTORIN

SABAA TAHIR

Sabaa Tahir war Redakteurin bei der Washington Post. Berichte über den Nahen Osten beschäftigten sie und führten schließlich dazu, dass sie ihren ersten Roman schrieb. Sie wollte eine Geschichte erzählen, die die Gewalt in unserer Welt abbildet. Sie wollte aber auch Figuren erschaffen, die in dieser Welt Hoffnung finden. Die nach Freiheit suchen und sich für die Liebe entscheiden, egal gegen welche Widerstände. Aus diesem Impuls heraus entstand ihr erster Roman, Elias & Laia. Die Herrschaft der Masken

Quelle: Bastei Lübbe AG
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Rezension zu Leona Francombe's "Madame Ernestine und die Entdeckung der Liebe"

Autor: Leona Francombe

Genre: Roman 

Erscheinungsjahr: 2014

Verlag: Goldmann


Ernestine ist Putzfrau, bei Harry Bishop, Diplomat in Brüssel, zu dessen Hobbys das Cello spielen gehört. Regelmäßig lädt er zu Musikstunden drei Musiker ein. Bei solchen Anlässen hat Ernestine die Gewohnheit, von der Bibliothek des Hauses aus, der Musik zu lauschen. Sie hört, dass einer der anderen Musiker, Marshall, mit Harry Bishop eine Auseinandersetzung über dubiose Angelegenheiten führt. Sie bekommt  nicht exakt mit, worum es geht. Nachdem Marshall das Haus verlässt, bricht Harry Bishop über dem Cello zusammen, während er spielt. Er stirbt.

 Damit ist Ernestine arbeitslos, muss einen Job suchen. Sie wird durch das Erbe, in die Machenschaften, von Harry und Marshall, gezogen. Daraufhin lernt sie den Meister-Cellisten Sebastian Balthasar kennen. Obwohl er Kontakte außerhalb der Villa meidet, schafft es Ernestine, ihn aus der Reserve zu ziehen. Mit ihrer Leidenschaft für Musik und Literatur, wie Homers »Odysseus«, finden die beiden Gemeinsamkeiten. 

Im Kreis der hohen Gesellschaft gibt es Schnittpunkte zwischen Sebastians und den Personen aus dem Kreis um Marshall. Die resolute Ernestine geht auf die Suche nach Sebastians Gründen, die Öffentlichkeit zu meiden. Ebenso will sie gegen Marshall’s Machenschaften angehen.

Es geht zum Teil turbulent zu, was Ernestine nicht aufhalten kann. Leidenschaftlich und willensstark tut sie, was nötig ist. 


Der Schreibstil von Leona Francombe ist flüssig, leicht zu lesen. Dass ich lange brauchte, lag nicht an dem Buch. Es lag daran, das ich zu viel Arbeit hatte. Trotz der langen Pausen, die ich zwischendurch einlegen musste, fiel es mir nicht schwer, mich wieder in die Geschichte einzufinden.


Die Sprache ist leicht zu verstehen und die Handlung ist logisch. Personen in dem Buch, hat Leona Francombe ausführlich beschrieben. Der Eindruck der Musik ist intensiv erläutert, ich wollte sie sofort hören. Lust auf »Odysseus« von Homer bekommt der Leser, durch die Worte und Erinnerungen von Ernestine, zu genüge.

Die Autorin schafft es Spannung, fein, zu erzeugen. Meine Gefühle hat die Geschichte berührt, ich musste lachen und Tränen vor Rührung weinen.


Ich finde das Buch unterhaltend und gelungen für ein Debüt. Jetzt im Herbst und Winter eine Lektüre, die auf der Couch zum Träumen inspiriert. 


Insgesamt gebe ich dem Buch 4 Sterne. Ich kann es auf jeden Fall jedem empfehlen, dem Lektüre gefällt, in der es nicht zu unrealistisch zugeht.


Ich hoffe die Rezension erzeugt Lust auf mehr von Ernestine bei euch.


Liebe Grüße


Euer Weltenwandler Peter


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Das werde ich mir heute zulegen, wurde überredet ;)

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Youtube Kanal  zum rezensieren erstellt

Mein Youtube-Kanal für das Booktuben ist eingerichtet, dann kann es ja bald losgehen mit dem rezensieren per Video ;)

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Ein toller Buchladen in Köln (Könnte mein liebster werden!)


Siebter Himmel
Brüsseler Straße 67 • 50672 Köln

Telefon: +49 (0) 22 1 16 91 91 91
Telefax: +49 (0) 22 1 16 91 91 93

E-Mail: info@siebterhimmel.de
www.siebterhimmel.de

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Rezension zu "Runa" von Vera Buck

Autor: Vera Buck

Titel: Runa

Genre: Romane-Erzählungen/ Medizin-Thriller

Klappentext: "Man kam nicht her, um zu genesen, sondern um zu sterben."

Paris 1884. In der neurologischen Abteilung der Salpêtrière-Klinik führt Dr. Charcot Experimente mit hysterischen Patientinnen durch. Seine Hypnosevorführungen locken Besucher aus ganz Europa an; wie ein Magier lässt der Nervenarzt die Frauen vor seinem Publikum tanzen. Dann aber wird Runa in die Anstalt eingeliefert, ein kleines Mädchen, das all seinen Behandlungsmethoden trotzt. Jori Hell, ein Schweizer Medizinstudent, wittert seine Chance, an den ersehnten Doktortitel zu gelangen, und schlägt das bis dahin Undenkbare vor. Als erster Mediziner will er den Wahnsinn aus dem Gehirn einer Patientin fortschneiden. Was er nicht ahnt: Runa hat mysteriöse Botschaften in der ganzen Stadt hinterlassen, auf die auch andere längst aufmerksam geworden sind. Und sie kennt Joris dunkelstes Geheimnis …

(Quelle: www.randomhouse.de / Limes Verlag)


In dem Buch geht es um Jori, einen jungen Studenten aus der Schweiz, der Ende des 19. Jahrhunderts, an die Nervenklinik Salpetriere geht, um zu studieren, da die große Liebe seines Lebens, Pauline, an Hysterie leidet, um sie selbst anschliessend behandeln zu können und zu heilen. Dabei wird er in die Geschehnisse um eine Patientin, Namens Runa, verwickelt und muss feststellen, das nicht das Wohle der Patienten an erster Stelle in der Klinik, unter Leitung von Dr. Charcot, steht, sondern es den Ärzten hauptsächlich um Ruhm und machtpolitische Gründe geht. Gerade an Runa, einer Patientin, die scheinbar allen Behandlungsmethoden gegenüber resistent ist, bei der selbst der grosse Dr. Charcot ratlos ist, soll er eine nie dagewesene Operation erfolgreich am Gehirn durchführen, um so seinen Doktortitel zu bekommen.


Parallel dazu passieren Morde in Paris, die eines gemeinsam haben, der Mörder hinterlässt seltsame Zeichen an den Tatorten, und ein gewisser Monsieur Lecoq, ehemalig bei der Surete (der Pariser Polizei)Ermittler, der sich jetzt selbst als Verbrecher bezeichnet, geht der Sache nach, aus reinem Interesse.


Vera Buck vereint in diesen Buch Fakten und Fiktion zu einer Geschichte, wie ich sie so noch nicht gelesen habe. Einige Personen und viele Orte des Buches, gab und gibt es noch heute. Salpetriere ist heute immer noch zu besichtigen. Die Autorin hat hier eine Geschichte geschaffen, die einen emotional sehr berührt, aber auch schockiert und dann wiederum zur Entlastung sozusagen, schmunzeln lässt über einen schrulligen Monsieur Lecoq. Jede einzelnen Person in dem Buch ist so genau dargestellt, das man keine weitere Beschreibung dieser vermisst. Es ist einfach rund, komplett. Das lässt sich auch über die Orte in den Szenen sagen.


Die Sprache und der Schreibstil ist sehr klar und verständlich, auch wenn ich die wenigen französischen Wörter nicht verstanden habe, da ich die Sprache nicht spreche, war das nicht störend. Ich mochte es sehr gerne lesen, da es zu keinem Zeitpunkt anstrengend war. Im Gegenteil , von mir aus hätte das Buch 1200 Seiten haben können, ich wäre nicht satt gewesen, es zu lesen.


Die Handlung war sehr schlüssig und logisch in meinen Augen, mit einigen Überraschungen gespickt, was dem Buch auch sehr viel Spannung verlieh. Die Spannung kam so unerwartet aber deutlich spürbar, das ich dachte ich bin in einem Psychothriller gelandet. Der Spannungsbogen riss nirgendwo ab, und ich bin wirklich der Ansicht, das einige Spitzenautoren dieser Welt dieses Buch als Motivation und Inspiration nehmen könnten.


Als ich das Buch anforderte, war ich neugierig geworden durch den Klappentext, da ich persönlich im Leben mit diesem Thema konfrontiert worden bin. Ich war neugierig und hatte ein gutes Bauchgefühl, das es mir gefallen würde. Aber das Buch übertraf alle meine Erwartungen. Ich erwartete nur ein gutes Buch und bekam „Ulysses“.

Vera Buck schafft es auf seriöseWeise, mit sehr guter Recherche, Geschichte mit Fantasy zu verbinden, ohne die wahren Begebenheiten ins lächerliche zu schreiben, das finde ich sehr wichtig. Trotz des ernsten Themas wird man auf hoher Ebene gut unterhalten.


Das Buch ist eigentlich zeitlos, denn auch wenn die Geschichte Ende des 19. Jahrhundert spielt, sagt es eigentlich aus, wie die Gesellschaft immer noch tickt, wir haben uns als Menschen nicht viel verändert und die eigennützigen Interessen, spielen in vielen Bereichen unseres Lebens noch eine große Rolle. Vielleicht denken wir alle mal ein wenig darüber nach, wie wir unseren Mitmenschen gegenübertreten. Bedürftigen und kranken Hilfe zukommen lassen, ohne darüber nachzudenken was wir persönlich davon haben, und nicht über andere urteilen, solange wir nicht deren Erfahrungen selbst erlebt haben. Grosszügigkeit im Geist, ohne Erwartungen, entwickeln ist doch ein wirklich lohnendes Ziel.


Fazit: Das Buch ist mehr als nur Lesestoff, es ist hohes Niveau für jeden Leser, man muss keine Literatur studiert haben um es zu verstehen. Es regt zum nachdenken an und macht dabei noch Spass, trotz der teilweise düsteren, schockierenden Szenen.


Ihr solltet es alle lesen, es gehört in jedes Bücherregal in dem tolle Bücher Platz haben.


Ich danke Vera Buck sehr das sie dieses Werk geschaffen hat, ich danke dem Blanvalet Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Besser als mit diesem Buch, konnte ich meine Zeit nicht verbringen.


Liebe Grüße


Euer Peter

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Rezension zu Heike Oldenburg's "Das Geheimnis von Caeldum"

Titel: Seelenpakt-Das Geheimnis von Caeldum ( Fantasy-Märchen Reihe, Teil 1 )

Autor: Heike Oldenburg

Seiten: 263


Ein magisches Erlebnis


Heike Oldenburg hat es mal wieder geschafft, und mir bewiesen, das Fantasy-Märchen ihr Genre ist. Ich hatte zuvor auch ihr erstes Werk, "Herz der Magie" gelesen und war nun gespannt, was da auf mich zukommen möge. Mit ihren ersten Buch hat sich in meinen Augen die Latte schon hoch gesetzt.


Nun ich muss sagen, Heike Oldenburg hat mich nicht enttäuscht, wieder einmal führt sie uns in eine Welt voller Zauber und Magie. Dort verweilt man gerne und ist begeistert von den einzelnen Charakteren, besonders natürlich von Arina, der Hauptprotagonistin, Heilerin in Ihren eigenen Augen, die nicht so sehr gemocht wird von den meistenPersonen in ihrer Umgebung die sie oft als Hexe schimpfen, umso mehr doch vom Leser. Diese junge Frau hat nur ein Ziel, und das zu erreichen wird Ihr schwerer gemacht als man zunächst annimmt während man liest. Arina hat dabei nicht nur mit einen Gegenspieler zu kämpfen, wie sich mit der Zeit herausstellt, sondern es eröffnen sich mehrere Gefahrenpotenziale. Und das ein Gusseiserner Kessel eine bedeutende Rolle spielt, macht es noch würziger. Gleichzeitig verwoben in die abenteuerliche Geschichte, kommt natürliche die Liebe auch nicht zu kurz, und wie diese die sich manifestiert ist ganz anders als Arina es sich je vorgestellt hätte, und der Leser wohl auch. Sprich, es gibt eine Menge Überraschungen in diesem ersten Teil, der Caeldum-Reihe. Das erzeugt natürlich auch Spannung die nicht zu kurz kommen darf. Alle Handlungen in dem Buch sind absolut nachvollziehbar und nicht übertrieben, was ich sehr schätze, auch in Fantasy Büchern. Denn gerade Märchen im klassischen Sinne, werden ja von Kindern auch gelesen und haben einen im besten Falle einen Lerneffekt, dies gelingt nur wenn alles auch von der Realität, was Charakter angeht, nicht zu sehr abdriftet, vom Mensch sein halt. 


Im jetzigen ersten Teil, spielt sich eigentlich alles in Caeldum selbst ab, der durch Magie schwebenden Stadt, aber das es nicht bei dieser kleinen Welt bleibt, macht die Autorin in dem Buch schon ersichtlich. Deshalb freu ich mich schon auf den zweiten Teil, denn Fantasy-Welten a la Heike Oldenburg reichen sehr viel weiter, und beschäftigen unseren Geist mit dem Ausmalen jener. 


Heike Oldenburgs Schreibstil ist unverkennbar "Heike Oldenburg", sie schafft es die Personen so klar darzustellen mit ihren Worten, wie sie der Leser dann auch empfinden soll, sie fühlen soll, und das schaffen selbst bekannte Autoren bei mir nicht immer. Ihre Geschichten sind ja eigentlich Kinder und Jugendromane, aber selbst als Mann im Alter von 44 Jahren, geniesse ich solche Bücher sehr. 


Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und es hat mir gemütliche Stunden beschert, wie es besser nicht hätte sein können. Den einzigen kleinen Kritikpunkt den ich anzubringen hätte wäre der Cliffhänger am Ende, den hätte man wohl ein wenig früher setzen können, aber das spielt für die Geschichte selbst überhaupt keine Rolle. Wer Fantasy-Märchen liebt, ist bei Heike Oldenburg immer an der richtigen Stelle, denn es ist immer schön, liebevoll, aufregend und berührend. Das Buch eignet sich zum selbst lesen oder auch zum vorlesen gleichermaßen. 


Ich kann dieses Buch wirklich sehr empfehlen, denn wie immer ist es mir wichtig das ein Buch meine Gefühle erreicht, und mit dem ersten Teil dieser Reihe hat Heike Oldenburg mal wieder in mein Nervenzentrum geschossen und es zum arbeiten auf schöne und auch traurige Weise gebracht.


Fazit: absolute Kaufempfehlung, wenn man Fantasy-Märchen Fan ist


Liebe Grüsse






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Gewinnspiel auf der Weltenwandler FB-Seite

Hallo liebe Lesefreunde,

da meine Seite des "Weltenwandler"-Blog's noch ein wenig Aufmerksamkeit bedarf, habe ich mir Gedacht, ich starte mal ein Gewinnspiel.

Es gibt drei tolle Bücher zu gewinnen, die natürlich neu und ungelesen bei Euch eintrudeln könnten.

Die Bücher seht Ihr auf dem Foto hier im Post.

Dazu müsst Ihr nur folgendes tun um teilzunehmen:

1. liked meine Seite des Weltenwandlers

https://www.facebook.com/pages/weltenwandler-blogde/1005016986182664

2. Schreibt AUF DER SEITE (also praktisch hier) in dem Gewinnspielpost ein Kommentar, warum Ihr eins von den drei Bücher gewinnen müsst

😊

3. könnt Ihr den Post teilen und zwar von meinen Profil aus, wo ich einen öffentlichen Beitrag mit Link gemacht habe, und damit ein zweites Los ergattern. 

https://www.facebook.com/peter.arens1

Das Gewinnspiel geht bis zum 01.10.2015

Die Gewinner werden per Los entschieden, was ich per Videoaufnahme zeigen werde🙈🙈🙈

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich wünsche Euch allen viel Spass und Glück

 


 

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Neuvorstellung von "Das Geheimnis von Caeldum"

Autor: Heike Oldenburg
Titel: Das Geheimnis von Caeldum- Seelenpakt

Die siebzehnjährige Hexe Arina hat ein Problem: 
In der schwebenden Stadt Caeldum wird sie von den Bewohnern gehasst und gefürchtet. 
Einsam und mittellos fristet sie ihr Dasein als Ausgestoßene. 
Die einzige Chance auf ein besseres Leben ist die Aufnahme an der Akademie für Arkane Künste. 
Doch ihr Eignungstest geht schief und die Beschwörung ihrer Quelle setzt Ereignisse in Gang, die alles infrage stellen, was sie zu wissen glaubte. 

Eine Jagd beginnt und sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht ... 

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Rezension zu Jakob Melander's "Roter Nebel"

Titel: Roter Nebel (2. Fall für Lars Winkler)
Autor: Jakob Melander
Seiten: 409
Erschienen: Juli 2015

Ich darf schreiben, das mich dieser Thriller positiv überraschte. Ich persöhnlich bin ja eigentlich kein großer Fan von den klassischen "Ermittler-Täter"-Thrillern. Nur hat es Jakob Melander geschafft, mich durch seine Art und Weise der Erzählung und Darstellung der Protagonisten, deren Geschichte und Verbindung miteinander, an dieses Buch zu fesseln. Dabei hebt er sich vom Schreibstil nicht von anderen Thriller-Autoren auffällig ab, und ich muss zugeben, so richtig kann ich es nicht definieren. Es war einfach sehr angenehm dieses Buch zu lesen, es strengte mich nie an, da der gesamte Verlauf klar nachvollziehbar ist.

Jakob Melander erfindet hier den Thriller nicht neu, und hat es auch gar nicht versucht, und das halte ich ihm zugute, grundsolide geschrieben, bekommt hier der Leser, was er sich von einem solchen Thriller erwarten darf. Ein Opfer, Zeugen, Ermittler, solide Ermittlungsarbeit die sehr gut dargestellt wird und eine Spannung die bis zum Schluss mit des Leser's Nerven spielt.

Und wer während des Lesens meint das Buch sei vorrausschaubar, den wird Jakob Melander eine Lektion erteilen, das man einen Thriller bis zum Ende lesen muss, um sich ein Urteil bilden zu dürfen ;)

Mir gefielen die Personen und deren Charaktere, nichts wurde übertrieben dargestellt, alles konnte ich mir so in der Realität vorstellen. Eine Szene floss in die nächste, und auch die Zeitsprünge, von Gegenwart und Vergangenheit, verwirrten mich nicht beim lesen.

Interessant bei diesen Thriller ist sicher Serafina, eigentlich spielt sie eine tragische Hauptrolle, und diese ist sehr gut erzählt, kann gut sein, das sie es war die diesen Thriller die Würze gab um mir diesen so schmackhaft zu machen. Sehr angenehm empfand ich auch, das der Autor nicht in andere Genre zwischendurch rutscht, was ich leider bei anderen Thriller zur Zeit als sehr störend empfinde, z.B. wenn zu viel Zeit auf Erotikszenen verschwendet wird. 

Hier hat man ein puren, reinen Thriller der nicht zuviel verspricht aber alles hält.
Ich hatte den ersten Fall von Lars Winkler noch gar nicht gelesen, und muss sagen, das dies kaum von Bedeutung ist, denn hätte ich es nicht gelesen, jetzt gerade erst, wär es mir gar nicht aufgefallen.
Es wird zwar von Ereignissen in der Vergangenheit des Ermittlerteams berichtet, aber diese sind nicht von bedeutung für die Hauptgeschichte im Buch.

Wie immer wichtig ist für mich, ob der Autor mich auf der Gefühlsebene erreicht, und das hat Jakob Melander absollut erfüllt. Es würde mich freuen wenn er in Zukunft weitere Thriller schreibt, und sich dabei vielleicht noch weiterentwickelt und uns überrascht.

Sicher ist dieser Thriller nicht spektakulär und aussergewöhnlich, und das ist der einzige Grund warum ich ein Stern abziehe, den 5. gibt es bei mir in Zukunft nur noch für eben solche Bücher, aber 4 Sterne bedeuten, das Buch ist meiner Meinung nach, es wert gelesen zu werden und ich finde es persöhnlich sehr gut.

Weltenwandler Peter
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Rezension zu Ralf Wolfstädter's Pharma-Thriller "Svarogia"

Ich kannte Ralf Wolfstädter als Autor noch nicht, weitere Veröffentlichungen habe ich, zumindest hier auf Amazon,
auch nicht gefunden.
Um so erstaunlicher finde ich es, dass hier so ein komplexer und ziemlich umfangreicher Thriller präsentiert wird, der mich als
Genrefan die ganze Zeit bei der Stange gehalten hat.

Die Geschichte spielt in Deutschland und Russland und beginnt eigentlich recht harmlos mit ein paar Aktivisten, die sich in einem
kleinen Dorf in Bayern gegen ein Versuchsfeld mit genmanipuliertem Getreide engagieren. Das gehört einem russischen Konzern,
der aber auch in der Medikamentenforschung aktiv ist und dort das große Geld mit einem Mittel gegen Tuberkolose wittert. Die
Aktivisten gelangen an geheime Informationen und beginnen nachzuforschen. Schnell geraten sie in Gefahr als der Konzern auf
sie aufmerksam wird. Der nun folgende Ablauf von dramatischer Geschehnissen bringt sehr viele Menschen auf der ganzen Welt
in große Gefahr. Wer steckt hinter diesen Machenschaften und welche Ziele werden damit verfolgt? Die Aufklärung des Falls
verläuft dramatisch...

Der Thriller ist sehr gut und flüssig geschrieben, man verliert trotz der Komplexität und des Umfangs nie die Übersicht über das
Geschehen. Die Story ist jederzeit spannend und unterhaltsam, bis zum Ende. Sicher hätte man die eine oder andere Passage
im Buch auch kürzer fassen können, das tut dem Lesespaß aber keinen Abbruch. Der Autor schafft es, das fiktive Geschehen
zumindest nicht völlig unrealistisch erscheinen zu lassen. Ich habe mich von der Geschichte gefangen nehmen lassen und
konnte beim Lesen prima abschalten und entspannen, das macht für mich den Reiz eines aus meiner Sicht guten Buches aus.
Dafür gibt's von mir dann auch 5 "Cool Pigs" und eine Leseempfehlung.
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Rezension zu Uwe Alexi's "Niemand wird Dich vermissen"

Und wieder mal überzeugt mich ein deutscher Selfpublisher mit einem Pharmathriller aufs Neue. Uwe Alexi schafft es, über das ganze Buch hinweg, die Spannung langsam aber stetig zu steigern und es dann einem Thriller gerecht enden zu lassen. Alles in diesem Thriller ist glaubhaft dargestellt und nachvollziehbar, eigentlich schon so realistisch, das man denkt er kopierte das ganze aus dem wahren Leben in sein Buch hinein. Ich kann nur hoffen das es nicht so ist, denn das wäre unheimlich. Einzelne Szenen passieren sicher so jeden Tag auf der Welt. Auch der Vorwurf an die Pharmaindustrie ist nicht übertrieben dargestellt und es ist nicht abwegig, das es so ähnlich schon wirklich passiert ist.

Dieser Thriller ist auf seine eigene Art und Weise geschrieben, er ist sicher auch ein Aufruf an die Leser, einmal darüber nachzudenken, in was für einer Gesellschaft wir Leben, und wie einzelne Menschen leiden, in der Welt in der wir Leben. Was zählt das individuelle Leben im der Welt des Kapitalismus noch? Aber da möchte ich jetzt nicht zu weit gehen. Finde es sehr gut, wie Uwe Alexi das in einem Thriller verpackt.

Der Schreibstil ist einfach, klar und Ausdrucksstark. Manche Szenen sind wirklich nichts für schwache Nerven, denn sie sind so detailliert geschrieben, das es wehtut, was an den ausführlichen Beschreibungen im gesamten Buch liegt. Der Autor hat wohl sehr gute Recherchearbeit geleistet, denn keine Stelle wirkt aus der Luft gegriffen.

Ich habe das Buch von Anfang bis zum Schluss sehr gerne gelesen und kann es wirklich jedem empfehlen der nicht immer dem Kommissar oder Detectiv braucht, denn die Rolle der Polizei ist hier untergeordnet. Hier geht es um den Mensch, seine Träume, seine Bereitschaft , wie weit er geht, diese zu erfüllen, um das Leiden, Liebe, Verlust, Loyalität , Macht, Geld und vieles mehr.

Fazit: Klasse Thriller!!!

Viel Spass beim Lesen
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Rezension von Peter zu Bernhard Aichner's "Totenhaus"

Autor: Bernhard Aichner

Titel: Totenhaus (2. Teil der Blum-Trilogie)

Verlag: btb

Seiten 413

Erscheinungsjahr: August 2015

 

Um es vorweg zu sagen, Bernhard Aichner hat es wieder geschafft, Blum ist zurück mit der ganzen Wucht Ihrer Charaktere. Der Übergang vom ersten Band "Totenfrau" zu "Totenhaus" ist absolut flüssig und ohne Zweifel gelungen. FIRST LINE IS A WINNER!!! 

 

In der Einführung wird der Leser sofort in eine dramatische Szene mit Blum geworfen, die schockiert und viele Fragen aufwirft. Sofort zurrt Bernhard Aichner den Gurt der Spannung fest, man wird praktisch richtig wachgerüttelt, als würde die Geschichte sagen: "Hey wach werden, Deine ganze Aufmerksamkeit gehört jetzt mir, Du hast keine Wahl!"

 

Wieder einmal begibt sich Blum erst mal auf eine Suche, nur diesmal nicht um sich zu rächen, sondern nach einem Teil Ihrer Vergangenheit. Es entwickelt sich, durch die Exhumierung eines Grabes in dem Blum Teile des Körpers eines Ihrer Opfer entsorgte und Blum entlarvt wird durch die Polizei in Innsbruck, eine Verstrickung mit Ihrer Suche. Blum gerät in ein Chaos von Gefühlen zwischen Vernunft, Wahnsinn, Liebe, Angst, Hoffnung, Hass. Blum wird gehetzt von zwei Seiten, nicht nur von den Behörden, sondern auch von dem was sie auf Ihrer Suche findet, oder wen sie alles findet. Das macht die Geschichte komplex und würzig zugleich.

 

Natürlich gibt es auch genügend Opfer auf der Strasse der Blum, sonst wär es keine echte Blum-Geschichte, aber es ist sehr überraschend wie diese Opfer zustande kommen, da verspreche ich Euch eine große Überraschung, natürlich werde ich hier nicht spoilern.

 

Bernhard Aichner bleibt wie erwartet seinen Schreibstil treu, den ich im Gegensatz zu vielen anderen, nicht als Tempomacher sehe sonder als Ausdrucksstark, zu der Ansicht steh ich und rücke da kein Zentimeter von ab, denn das Buch war, wie "Totenfrau" auch, wie ein sehr guter Wein, den ich langsam genoss, mir im Geist zergehen lies.

Der Spannungsbogen bleibt das ganze Buch durch erhalten und steigert sich stetig.

 

Der Autor lässt den Leser sich nie in Sicherheit wiegen, etwas wirklich zu wissen.Viele kleine Rätsel im grossen Kontext sind zu lösen, und fast bis zum Schluss bleibt vieles offen, durchweg spannend und knackig halt, aber auf eine sehr filigrane Art bis es zum grossen Showdown kommt, der dann ein grandioses Feuerwerk der Blum wird.Sie ist halt wieder da dich durchgeknallte Irre, willensstark,empfindsam, eiskalt wenn es nötig ist, leidend und liebende Mutter, zu allem Fähig um Ihren Willen durchzusetzen, komme da was wolle.

 

Ich hatte wieder dieses Gänsehautgefühl, wie auf der Lesung schon zu "Totenhaus", bei der ich aus beruflichen Gründen dabei sein durfte. Ich habe mitgefühlt, und das ist ja, wie Ihr von mir vielleicht schon wisst, für mich das wichtigste bei einem Buch, das es mich auf Gefühlsebene erreicht, am besten umhaut.


Den Schreibstil von Bernhard Aichner mag ich vom ersten Buch an schon, kann aber verstehen, wenn es nicht jedem zusagt, mein Vorteil ist wohl das ich ihn schon bei einer Lesung erleben durfte, und miterlebte, wie er die Sätze betont.

Ich habe das Buch von vorne bis hinten absolut genossen und mußte mich zwingen es nicht am ersten Tag komplett durchzulesen, denn ich wollte was davon haben, ich wusste es wird eine lange Zeit bis Teil 3 kommt, den Bernhard Aichner schon am schreiben ist.

 

Wichtig ist zu sagen das man "Totenfrau" unbedingt vorher gelesen haben sollte, um dieses Buch wirklich verstehen zu können, und sich ein Urteil darüber bilden darf.

 

Ich für meinen Teil bin immer noch ein grosser Fan von Blum, auch das dürfte aufgefallen sein in der Vergangenheit und ich bin sehr glücklich, das es "Totenhaus" wieder geschafft hat, das ich es auch sehr gerne bleibe.

 

Ich habe bisher nie Sterne oder so vergeben, möchte aber jetzt damit beginnen, denn auf anderen Plattformen scheint das der Orientierung dienlich zu sein.

 

Darum hier 5 von 5 möglichen Weltenwandler "Cool Pig's" ( das ist das Punkschwein in meinem Logo!)

 

Viel spass beim lesen wünscht Euch

 

Peter der Weltenwandler

 

 

 

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2 Tickets ergattert :)

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Neue Thriller-Krimi-Spannung Gruppe auf Facebook

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Den Sonntag sinnvoll nutzen, so sieht das dann bei Peter aus!

Dieser Beitrag ist mit der Veranstaltung "Kill the Sub Sunday" verlinkt! Einfach drauf klicken.

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Rezension von Peter zu Renee Knight's "Deadline"

Erscheinungsjahr: 2015

Seitenanzahl:347


Cover: Sehr schön gestaltet, den Titel in Schrift fast 3D zu gestalten, als wäre er in Sand geschrieben, und das die Oberfläche des gesamten Strandbereich auf dem Cover sich sandig anfühlt , passt zum Inhalt des Buches.


Genre: "Psychologischer Spannungsroman"


Das ist wohl ein neues Genre, welches sich der Goldmann Verlag ausgedacht hat, das mich sofort neugierig machte. Was würde mich erwarten. Ich freute mich sehr auf das Buch. Der Klappentext verspricht ein Buch das es in sich hat, mit viel Spannung und eigentlich dem Klappentext eines Psycho-Thrillers in nichts nachsteht. 


Mich würde da ein zweiter "Psychologischer Spannungsroman" interessieren, um Vergleiche ziehen zu können,und ich fragte in der Buchhandlung danach, dort war dem Fachpersonal das neue Genre gar nicht aufgefallen, und man konnte mir leider nicht weiterhelfen, vielleicht gibt es ja auch noch kein anderes Buch in dem Genre. Aber da bleibe ich auf der Lauer.


Das Buch ist sehr klar geschrieben, so das man es in einem durchlesen kann, ohne ins stocken zu kommen. Nur hat man das Gefühl, die Autorin hat da eine Geschichte mit Hilfe eines fertigen Baukastensystem gearbeitet, aber nicht mit Gefühl und Herz, da fehlt irgendwie eine besondere Würze, was persönliches vom Stil des Schreibens, Liebe zu besonderen Details ist leider nicht zu finden. Ich hatte das Gefühl, Renee Knight hat versucht Spannung zu konstruieren, hat aber nur geschafft, das ich von ihrer Art und Weise, wie sie es versuchte, genervt war. Spannung ist für  mich nicht, wenn etwas in der Vergangenheit passierte und dies verheimlicht wird vor anderen Protagonisten und dem Leser, das früh erwähnt wird im Buch, und erst spät im Buch dann erklärt wird. Auch dadurch wurde mir das Buch zu langatmig, erst ab ca Seite 100 kam etwas mehr Leben in die Geschichte. Spannung sollte generell auch in der Gegenwart einer Geschichte aufkommen, die fand ich hier leider so nicht.Die Gedankengänge und Handlungen der Protagonisten sind in dem Zusammenhang zu naiv, stolz und stur dargestellt, zuviel Salz in der Suppe. Die Geschichte wirkt eher tragisch und dramatisch.  


Man kann dieses Buch mögen, wenn man seichte Geschichten mag. Ich denke das ich eine sehr hohe Erwartungshaltung hatte. Leider wurden die Erwartungen die ich persönlich an das Buch hatte, nicht erfüllt. 


Euer Weltenwandler Peter




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Buchempfehlung "Begnadet" von Sophie Lang (Manuel Neff)

Ich möchte Euch heute ein Buch vorstellen, das ich als Testleser vorab schon geniessen durfte.
Meine Kurzmeinung dazu: "Auf jedenfall lesen, wenn es zu Euren Lieblingsgenre passt!"


Kurzbeschreibung:

Begnadet
Ein Genremix aus: Urban Fantasy, Thriller und Lovestory. 

Inhalt: 
Aeia Engel, eine junge Kriminalpsychologin aus Freiburg, hat ihren ersten Arbeitsvertrag mit Blut besiegelt. 

Schon kurz nachdem sie die Schwelle des Elite-Instituts TREECSS überschreitet, erfährt Aeia, dass sie über ein einzigartiges Talent verfügt: Sie ist Begnadet, kann spüren, ob jemand die Wahrheit sagt. Aufgrund dieser Gabe wird sie mit der Aufklärung des Mordes an Julio Malleki beauftragt. Je weiter Aeia die immer gefährlicher werdende Spur verfolgt umso deutlicher zeichnet sich ab, welche furchterregende Bedrohung die Wahrheit für sie bereithält. Der Mörder ist kein Einzelgänger, eine Verschwörung ist im Gange und sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. 
Ganz Deutschland ist in Gefahr und als sich die Ereignisse plötzlich überschlagen, gerät Aeia selbst unter Verdacht, die Mörderin zu sein. 

Eine junge Frau, ihr einzigartiges Talent und eine verhängnisvolle Liebe. Eine Symbiose aus Urban Fantasy, fesselndem Thriller und prickelnder Lovestory. 

Sophie Lang ist das Pseudonym des Autors Manuel Neff. Er lebt mit seiner Familie und seinem schwarzen Kater am Rand einer kleinen Stadt in Süddeutschland. Mit dem Schreiben von Fantasiegeschichten begann er in seiner Teenagerzeit. Später schrieb er frei erzählte Gutenachtgeschichten nieder. Daraus ging auch sein erstes Kinderbuch "Der magische Adventskalender" hervor.

 Er schreibt Symbiosen aus den Genres: Urban Fantasy, SiFi, Dystopie und Lovestory.

Merkmale: Protagonisten mit übersinnlichen Fähigkeiten und tiefgründigen Emotionen. Spannung und nicht vorhersehbare Wendungen. Die Schauplätze sind real und von Fantasy und Science Fiction angehaucht. Und ein absolutes Muss: Ein Happy End. Sophie Lang ist ein Pseudonym für alle Fantasyfans und alle die Liebesgeschichten mögen.
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Ein großes Dankeschön an Euch von Peter

Es ist echt der Wahnsinn, was für eine Reise ich dieses Jahr mit Euch Bücherliebhabern, Autoren und Verlagen mache. Ich fing hier als Leser an mich auszutauschen, in diversen Gruppe, wurde dann gefragt ob ich mal eine Rezension schreiben würde. Es ging weiter das ich als Testleser fungierte. Es kamen immer mehr Anfragen, was mich überraschte, da ich mich selbst nicht für einen guten Schreiber halte, aber ich tat mein Bestes, und tu es noch immer, meine Meinung so gut wie möglich zu den Büchern aufzuschreiben. Als es immer mehr wurde, dachte ich, ich könnte auch einen Blog machen, gesagt getan, der Blog ist auf Jimdo und auf Wordpress. Dazu kamen 2 Büchergruppen, 2 Seiten auf Facebook, ich wurde in weiteren 3 FB-Gruppen als Admin berufen. Ich bin seit kurzem auch wieder auf Twitter aktiv und auch auf Lovelybooks, das Netzwerk wächst und wächst. Diese Reise ist so spannend ich möchte Euch allen dafür danken, denn es macht mir riesige Freude mit Euch und den Büchern.


Euer Peter 



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.... und spannende Lektüre

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Peter's Rezension zu Nickolas Butler's "Shotgun Lovesongs"

Erschienen in Deutschland April 2015 als Taschenbuch

 

Oh Wow, kann man da nur sagen. Ich hatte mir dieses Buch bestellt mit der Erwartung von leichter, seichter, Lektüre. Einfach mal was anderes lesen nach so vielen Thrillern, runterkommen. Und dann wusste ich nicht wie mir geschah. Ein Buch mit solcher Kraft , fegte mich weg, haute mich um, mit einer noch nicht mal so einer spektakulären Geschichte. Denn das Geschehen in dem Buch ist uns allen nicht fremd, vieles vom Inhalte passiert uns allen, oder zumindest teilweise. Nicolas Butler haut es uns noch mal so um die Ohren, das man ans nachdenken kommt, zu reflektieren mit seinem eigenen Sein.

 

Er schafft es mit seinen Worten, den Leser zu berühren, in jeglicher Form, Mitgefühl manifestiert sich.

Themen wie Freundschaft, Heimat, Liebe und deren Entwicklung, werden, in verschiedenen Zeitabschnitten, erzählt. Hoffnungen und Ängsten stellt er da, die wir mit den Protagonisten teilen, was uns der Geschichte wohl so nah bringt, das wir uns mittendrin fühlen.

 

Es ist tatsächlich so gewesen, das ich gelacht habe, geweint habe und auch Gänsehaut hatte, die ganze Palette halt und das das mag ich, wenn ein Buch meine Gefühle, mein Herz, erreicht.

 

Der Titel führt ein wenig in die Irre, denn es ist kein Liebesroman, obwohl das Thema auch vorkommt, wie auch nicht, ist ja irgendwie in jedem Buch enthalten. Nein es ist die Geschichte von Freunden die zusammen aufwachsen und sich zusammen entwickeln, dabei Ihre Hochs und Tiefs haben und versuchen damit klarzukommen. Pures Leben, in einer Kleinstadt im Norden der USA, mit kleinen Ausflügen in Großstädte.

 

Dieses Buch ist ein sehr gutes Beispiel dafür, warum Lesen süchtig machen kann, es wird immer einen Ehrenplatz in meinem Buchregal haben, und ich werde es sicher auch oft verschenken, denn dieses Buch ist für jeden Leser eine Kostbarkeit, egal ob Frau oder Mann.

 

Nickolas Butler vielen Dank für diese tolle Geschichte!

 

Ich danke hier auch dem Heyne Verlag und der Randomhouse Verlagsgruppe die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

 

Euer Weltenwandler Peter

 

 

Gewinnspiel: Gewinne einen Audible-Gutschein für Ralf Wolfstädter's Pharma-Thriller "Svarogia"

Ich veranstalte hier auf meinen Blog, zusammen mit dem Selfpulisher-Autoren Ralf Wolfstädter,
das erste Gewinnspiel.

Ralf Wolfstädter stellt hier 5x1 Gutscheine für seinen Thriller "Svarogia" als Audible-Hörbuch als Gewinne zur Verfügung.

Die Gewinnspielfrage lautet:

An welcher bakteriellen Infektionskrankheit, erkrankt in Ralf Wölfstädter's Pharma-Thriller "Svarogia", ein großer Teil der Weltbevölkerung?

Kleiner Tip, die Antwort findet sich leichter wenn man auf z.B. Amazon, die Buchbeschreibung durchliest😜😜😜

Schreibt mir Eure Antwort per PN auf Facebook www.facebook.com/peter.arens1 !!!

Einsendeschluss ist der 15.08.2015

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück Euch allen😉

Peter's Lesemarathon geht weiter mit :

Nickolas Butler

Shotgun Lovesongs

Erscheinungstermin: 09. März 2015

Fünf Freunde aus einer Kleinstadt im Norden der USA. Durchs Schicksal auseinandergetrieben, lebt in allen die Sehnsucht nach der Nähe, die sie einst verband. Ein sentimentaler, kraftvoller Roman, der vielstimmig von den großen Themen Freundschaft, Heimat und Liebe erzählt.

Rezension von Peter zu Harlan Coben's "Ich finde Dich"

Erscheinungsjahr in Deutschland: 2014 im Goldmann Verlag

Seiten im TB: 415

Genre: Thriller


Harlan Coben wurde mir von dem deutschen Thriller Autor "Uwe Alexi" ans Herz gelegt. Die "Randomhouse Verlagsgruppe Deutschland" war so nett mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen. Dafür erst mal ein herzliches Dankeschön.


Nun zum Buch. Gleich vorneweg, so liebe ich Thriller!


Gleich vom Anfang an gefiel mir der Schreibstil, welcher ohne Schnörkel, sehr klar und einfach zu lesen ist, trotzdem raffiniert den Leser schwebend in jedes Szenario führt, nah am Geschehen teilnehmen lässt, das man sich mittendrin wiederfindet, mitfühlt, und gleichzeitig wird eine feine und doch immer stärker werdende Spannung aufbaut, die im gesamten Buch erhalten bleibt.

Auch schafft es Harlan Coben mit Details so zu spielen, das sie der Story zusätzliche Würze und Genuss verleihen. Die Story ist glaubhaft, nachvollziehbar und hat den "Thrill" den ich mir von einem Thriller erwarte. Beim lesen vergisst man die reale Welt um sich herum und spürt das Leiden aber auch die Freude, und nicht zuletzt die Liebe der Protagonisten. Liebe und Sehnsucht spielen hier eine sehr große Rolle, und es zerreißt einem fast selbst, wenn man es liest.


Die Geschichte ist aus der Sicht des Hauptprotagonisten Jake Fisher geschrieben und ist kein klassischer Täter Ermittler Opfer Thriller, da die Polizei nur eine Nebenrolle hat. Sie spielt hauptsächlich im Osten der USA.Hier ist ein junger Professor auf der Suche nach, seiner verschwundenen großen Liebe, der er versprechen musste sie eben nicht zu suchen. Das Versprechen bricht er nach einem heftigen Ereignis. Und begibt in auf der Suche nach Ihr in eine Welt, die für einen Akademiker nicht gerade Alltag bedeutet. Ganz und gar nicht!!!


Diesen Thriller legt man nicht einfach so aus der Hand, er hat sehr grosses Suchtpotential. Auch Harlan Coben  als Autor überzeugt so sehr, das ich ihn auf meiner persönlichen "Liebsten Autoren"-Liste stehen sehe, aber dafür wird erst noch ein Vergleichswerk bald von ihm gelesen.


Ein Künstler hat dann gute Arbeit geleistet, wenn das Herz, die Gefühle erreicht werden, egal auf welche Art und Weise. Harlan Coben hat das mit diesem Thriller 100% erreicht. Ich bedanke mich für diese Geschichte Mr. Harlan Coben, you did a fantastic job.


Peter Arens




Peter's Lese-/ Rezensionsmarathon beginnt

Hallo liebe Lesegemeinde, ab Sonntag habe ich zwei Wochen Urlaub. Ich habe mir einiges vorgenommen, ein Lese-/ und Rezensionsmarathon. Der ganze Urlaub ist Büchern gewidmet, Weltreise in den Bücherwelten. Würde mich freuen, wenn Ihr auch mal vorbeischaut. Unterstützt durch das Bloggerportal der Randomhouse Verlagsgruppe, werde ich einige interessante Bücher vorstellen können. Dafür ein ganz großes Danke an Randomhouse und den Verlagen Goldmann und Heyne, die zur Verlagsgruppe Randomhouse gehören.

Anfangen werde ich mit "Ich finde Dich" von Harlan Coben.

Es wird eine spannende Reise.

Liebe Grüße

Peter




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Endlich hab ich es mal ins Literaturcafe Goldmund geschafft, ich mag es

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Ausgebucht

Ich möchte alle Autoren und Verlage informieren das ich erst mal bis Mitte August mit Reziexemplaren beschäftigt bin, und daher vorher keine anderen lesen kann. Natürlich darf man mich anschreiben wenn es mit dem Lesen noch Zeit hat.

LG Euer Weltenwandler 
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Rezension zu Jenny Blackhurst's Thriller"Die stille Kammer"

Auf diesen Thriller bin ich durch die sehr positiven Kommentare in einer Krimi-/ Thrillergruppe auf Facebook gekommen. Als ich den Klappentext gelesen hatte, war ich zwar sehr skeptisch das es mein persönlicher Geschmack sein könnte, aber Überraschungen habe ich diesbezüglich ja schon einige erlebt.


Also ab in den Buchladen und Thriller kaufen mit hohen Erwartungen. Habe mich darauf gefreut.

 

Es ist aber anders gekommen, denn genau wie bei jedem anderem Buch gibt es Leute die es mögen und andere die es nicht so sehr mögen.


Es ist so, für mich ist die Geschichte kein Thriller sondern eher ein Drama, denn der Thrill fehlte mir, bis aufs Ende, doch schon. Natürlich ergibt sich der sehr weibliche Schreibstil  schon dadurch, das Jenny Blackhurst in der "Ich-Perspektive" aus der Sicht von Susan Webster schreibt. Das wäre ja auch in Ordnung, nur war es mir zu viel "der Mann sieht gut aus, der hat ein knackigen Hintern etc", dazu hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, das Jenny Blackhurst ein Psydonym von Jojo Moyes ist, und diese sich an einem Thriller versucht hat.


In einer Schlüsselszene macht es sich die Autorin auch zu leicht, und man hat das Gefühl, das sie auch nicht richtig  wusste, wie sie  es erklären sollte, und  sich dann nicht mehr viel Mühe machte.

Leider kann ich die Szene nicht beschreiben ohne zu Spoilern, und das möchte ich auf keinen Fall.

 

Ich denke wer einen sehr guten klassischen Psychothriller erwartet, wird eher enttäuscht sein, obwohl die Story ist gut geschrieben, man kann sie sehr gut in einem durchlesen, und es ist auch nicht langweilig, und wenn man ein Drama oder Roman erwartet, ist sie sicherlich auch gut.

 

Ich bereue nicht es gelesen zu haben, nur die Begeisterung wollte leider nicht aufkommen.

 

LG Euer Weltenwandler Peter

Rezension zu Bernhard Aichner's "Totenfrau"

Bernhard Aichner hat mit "Totenfrau" einen Thriller geschrieben, der wirklich fesselt und den Leser die Möglichkeit gibt in sich selbst zu schauen. "Wie würde ich handeln? Warum ist mir Blum sympathisch? Ist Selbstjustiz richtig?......."

Der Schreibstil von Bernhard Aichner ist ist einzigartig, wird oft als telegraphisch bezeichnet, sollte aber so nicht verstanden werden finde ich. Die kurzen Sätze oder einzelnen Worte sollte eher ausdrucksstark verstanden werden. Zeit lassen beim lesen ist hier gefragt, und nicht durchlesen wie das Tackern beim morsen. Denn wenn man das Buch einfach durchfliegt, ist es nicht verwunderlich das einem der Schreibstil abgehackt erscheint. Ich genoss Bernhard Aichner's "Thriller" sehr, und war sehr angetan von dem Thrill, den ich das komplette Buch durch fühlte.

Die einzelnen Szenen sind sicher nicht die neue Erfindung des Rades, aber Blum überrascht uns mit Ihren Vorgehen immer wieder, Bernhard Aichner gelingt es einzelne Taten heftig erscheinen zu lassen, man ist schockiert, zu was eine Mutter von zwei Kindern, und mit welcher eiskalten Durchführung, fähig ist.

"Totenfrau" ist wohl Bernhard Aichner's "Baby", den man merkt durch das ganze Buch hindurch, wie liebevoll die Geschichte ausgearbeitet wurde, an keiner Stelle wurde am Spannungsbogen geflickt oder mit Sätzen etwas passend gemacht. 

Die Idee Blum in diesem Thriller zum Ermittler zu machen ist sehr gut gelungen, und das sie auch noch Bestatterin ist, ist wirklich noch schöner schwarzer Humor.

Fazit: Böser Böser Bernhard Aichner, auf so eine Geschichte muss man erst mal kommen und sie so exakt, logisch und klar niederschreiben.

Ich bin Fan, und freue mich auf den 17.08.2015, dem dem Erscheinungsdatum von "Totenhaus" dem zweiten Teil der Blum- Reihe im btb-Verlag

Für "Totenfrau" ist Bernard Aichner für den Crime Cologne Award 2015, als einer von den letzten Drei in der Auswahl, nominiert.

Ich kann jedem Thrillerfan sehr empfehlen, Bernhard Aichner auf einer Lesung zu besuchen, es lohnt sich sehr.

Mit lieben Grüßen
Euer Weltenwandler Peter
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Gewinnspiel: Gewinne einen Audible-Gutschein für Ralf Wolfstädter's Pharma-Thriller "Svarogia"

Ich veranstalte hier auf meinen Blog, zusammen mit dem Selfpulisher-Autoren Ralf Wolfstädter,
das erste Gewinnspiel.

Ralf Wolfstädter stellt hier 5x1 Gutscheine für seinen Thriller "Svarogia" als Audible-Hörbuch als Gewinne zur Verfügung.

Die Gewinnspielfrage lautet:

An welcher bakteriellen Infektionskrankheit, erkrankt in Ralf Wölfstädter's Pharma-Thriller "Svarogia", ein großer Teil der Weltbevölkerung?

Kleiner Tip, die Antwort findet sich leichter wenn man auf z.B. Amazon, die Buchbeschreibung durchliest😜😜😜

Schreibt mir Eure Antwort per PN auf Facebook www.facebook.com/peter.arens1 !!!

Einsendeschluss ist der 15.08.2015

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück Euch allen😉
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Neue Gastkolumne von Maria Zaffarana

Hallo liebe Leser des Weltenwandler,


stolz darf ich verkünden, das Maria Zaffarana als erste Autorin hier eine Kolumne für uns geschrieben hat, wie Ihr ja rechts lesen könnt. Dafür möchte ich Dir, Maria, sehr danken. Denn es bereichert diesen Blog sehr, wenn auch Autoren zu Wort hier kommen.


"Im Jenseits gibt es keine Pralinen" ist Ihr aktueller Roman, den ich auch bald lesen und natürlich rezensieren werde.


Hier der Klappentext zum Roman, den ich sehr interessant finde, ich kann mir gut vorstellen des es einigen von Euch auch so geht:


Stillos wie eine schlaffe Mettwurst sackt Albert Friedberg auf dem eiskalten Fußboden seiner Küche zusammen – und stirbt. Umgehend ernüchtert ist er, als er sich bei seiner eigenen Beerdigung wiederfindet und unmittelbar danach in einer gegenstandslosen Landschaft auf Heinrich Böll, sein großes Idol, trifft. Nicht weniger aufwühlend ist die Begegnung mit seiner Mutter, mit der er entlang einer mit Emotionen und Erinnerungen gesäumten Straße ein rot getünchtes, gebäudeähnliches Konstrukt erreicht, das so genannte Syndikat. Dort sieht sich der Schriftsteller inquisitorischen Fragen gegenüber, die mit zügelloser Schamlosigkeit in ihn eindringen. Ausgesetzt einem Strom von Erinnerungen, Zweifeln und Selbstreflexionen, gelangt er zu einer bitteren Erkenntnis. Ist das die Chance für einen Neuanfang? Und kann Heinrich Böll ihm dabei sogar helfen?


Auf Feedback würde sich Maria Zaffarana sicher freuen, darum habe ich den Beitrag hier mit Ihrer Autorenwebseite verlinkt, klickt einfach auf das Coverfoto ;)

Feedly

Seid heute habe ich einen Feedreader, hinterlasst mir gerne Eure Blog URL als Kommentar damit ich Euch abonnieren kann😊,

Liebe Grüsse

Euer Peter
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Exklusive Lesung von Bernhard Aichner

Am Mittwoch den 09.06.2015 durfte ich bei Bernhard Aichner's Lesung, seines 2. Thrillers der Blum Reihe, bei uns im Restaurant dabei sein. Ich erlebte Bernhard als einen Menschen, der trotz großen Erfolges seiner Bücher Weltweit, auf dem Boden geblieben ist. Sehr interessant ist auch das er sich mit Themen wie den Tod im realen Leben auseinandersetzt, in dem er zum Beispiel selbst Hand angelegt hat, um Leichen für die Beerdigung vorzubereiten.


Immer  noch selbstkritisch und neugierig, macht er auf mich den Eindruck, das sein Drang zur Entwicklung seines Geistes, nicht zu stoppen ist. Er erzählt nicht einfach, sondern schafft es die eigenen Gefühle in Aufruhr bringen. Leidet seine Protagonistin, dann leidet man mit, ist sie neugierig, wird man auch neugierig, und Gänsehaut bekommt man eh. Wer jemals Bernhard Aichner lesen gehört hat, weiss wovon ich schreibe, es ist grosses Kino, nein, besser als Kino!

Am 17. August wird " Totenhaus" erscheinen, und ich kann es kaum erwarten. Ab Herbst geht Bernard Aichner da auf große Lese-Tour und ich kann jedem nur empfehlen das mal zu erleben, ich selbst werde,  zum Cologne Crime Award im September in Köln, wieder dabei sein, denn ich bin schon Fan, obwohl ich das erste Buch noch nicht fertig gelesen habe, verrückt aber wahr, nur Gefühle lügen nicht.

Liebe Grüße Euer Peter

Schreibprogramm "Papyrus"

Hallo meine lieben Autorenfreunde,


ich habe mich, nach langen Überlegungen, dazu entschieden auch zu schreiben. Dabei gehts mir noch gar nicht darum es auch zu veröffentlichen, es ist ein lang gehegter Traum von mir. Ich hatte ja, bevor ich eine sehr schlechte Zeit in meinem Leben hatte, schon damit begonnen.


Ich habe nach einem Programm gesucht, welches mich beim  schreiben unterstützt, und habe "Papyrus" gefunden. 


Die beschriebenen Funktionen sagen mir sehr zu, nur würde ich gerne wissen, ob jemand von Euch damit arbeitet, und wie Eure Erfahrungen sind.


Lieben Gruß

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Neus Projekt : "Tag Null" von Leif Tewes

Leif Tewes ist so freundlich und stellt mir ein Rezenzionsexemplar seines neuen Thrillers "Tag Null zur Verfügung". Rezension erfolgt dann zeitnah auf meinen Blog.


Klappentext: Ein Auftragsmörder schießt daneben - das Ziel, eine Frau, verfehlt. Was ist passiert? Der erfahrene Killer beginnt Fragen zu stellen und löst eine dramatische Ereigniskette aus. Ein Kommissar erlebt immer wieder die Auswirkungen der organisierten Kriminalität der Balkan-Mafia, die in seiner Stadt den Ton angibt. Bei den Ermittlungen zu einer Serie von vermutlichen Auftragsmorden kommt es wie es kommen muss: Die Wege des Kommissars und des Killers kreuzen sich - doch bei einem eher unkonventionellen Ermittler und einem Fragen stellenden Auftragsmörder anders, als man vermuten könnte. Und was ist mit der Frau, die dem Anschlag auf ihr Leben nur knapp entkommen ist? Wird der Auftrag vollendet werden? Der fesselnde Thriller zieht seine Kreise in die Gedankenwelt seiner Protagonisten und bis hinauf in die Weltpolitik. Wie in einen Strudel wird man hineingezogen in eine atemberaubende Handlung, die scheinbar unvermeidlich in einem blutigen Finale zu eskalieren droht.

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Kommentare: 5
  • #5

    Uwe Alexi (Dienstag, 23 Juni 2015 19:45)

    Hallo Peter,
    er wächst und wächst - schön zu sehen. Wünsche dir viel Spaß beim weiteren Bloggen und seit Neuestem auch beim Schreiben. Ich schreibe alles nur in Word, bin wohl zu chaotisch für ein Schreibprogramm ;-)
    LG Uwe

  • #4

    Hans-Jürgen Lahann (Sonntag, 14 Juni 2015 12:49)

    Hallo Peter,
    ich habe Dich für den Liebster Award nominiert.
    http://schmerzfrei-durch-ernaehrung.de/Blog/liebster-award-nominierung/

    Viel Spass dabei!

    Liebe Grüße
    Hans-Jürgen

  • #3

    bianca galuschka (Dienstag, 02 Juni 2015 12:28)

    Hallo Peter, da hast du ja schon interessante Bücher vorgestellt.Ich werde deinen Blog regelmäßig aufsuchen. Viel Erfolg wünsche ich dir. LG Bianca

  • #2

    Jana Klimke (Samstag, 30 Mai 2015 12:09)

    Hallo Peter :)
    Eine schöne Seite hast du dir aufgebaut. Ich werde ab und zu mal vorbeischauen, um zu sehen, was es so Neues gibt. Deine Empfehlungen sind sehr interessant; ich setze mir "Svarogia", "Niemand wird dich vermissen" und "Die Frauenkammer" gleich mal auf meine Wunschliste :)

    Liebe Grüße, Jana

  • #1

    Ralf Wolfstädter (Mittwoch, 27 Mai 2015 19:07)

    Viel Erfolg!