Rezension zu Ralf Wolfstädter's Pharma-Thriller "Svarogia"

Ich kannte Ralf Wolfstädter als Autor noch nicht, weitere Veröffentlichungen habe ich, zumindest hier auf Amazon,
auch nicht gefunden.
Um so erstaunlicher finde ich es, dass hier so ein komplexer und ziemlich umfangreicher Thriller präsentiert wird, der mich als
Genrefan die ganze Zeit bei der Stange gehalten hat.

Die Geschichte spielt in Deutschland und Russland und beginnt eigentlich recht harmlos mit ein paar Aktivisten, die sich in einem
kleinen Dorf in Bayern gegen ein Versuchsfeld mit genmanipuliertem Getreide engagieren. Das gehört einem russischen Konzern,
der aber auch in der Medikamentenforschung aktiv ist und dort das große Geld mit einem Mittel gegen Tuberkolose wittert. Die
Aktivisten gelangen an geheime Informationen und beginnen nachzuforschen. Schnell geraten sie in Gefahr als der Konzern auf
sie aufmerksam wird. Der nun folgende Ablauf von dramatischer Geschehnissen bringt sehr viele Menschen auf der ganzen Welt
in große Gefahr. Wer steckt hinter diesen Machenschaften und welche Ziele werden damit verfolgt? Die Aufklärung des Falls
verläuft dramatisch...

Der Thriller ist sehr gut und flüssig geschrieben, man verliert trotz der Komplexität und des Umfangs nie die Übersicht über das
Geschehen. Die Story ist jederzeit spannend und unterhaltsam, bis zum Ende. Sicher hätte man die eine oder andere Passage
im Buch auch kürzer fassen können, das tut dem Lesespaß aber keinen Abbruch. Der Autor schafft es, das fiktive Geschehen
zumindest nicht völlig unrealistisch erscheinen zu lassen. Ich habe mich von der Geschichte gefangen nehmen lassen und
konnte beim Lesen prima abschalten und entspannen, das macht für mich den Reiz eines aus meiner Sicht guten Buches aus.
Dafür gibt's von mir dann auch 5 "Cool Pigs" und eine Leseempfehlung.

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